Es ist vielleicht der letzte Moment, um die Bauwerke aus der Epoche der Freien Stadt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, denn sie bilden ein wichtiges Element der Kulturlandschaft der ganzen Region.
Die Ausstellung möchte die Erinnerung an die rege architektonische und städtebauliche Tätigkeit wiederbeleben, die in der Zeit der Freien Stadt Danzig ausgeführt wurde. Wichtig ist zudem die didaktische Botschaft der Ausstellung, denn die Bauwerke aus der Epoche der Freien Stadt erfreuen sich keines breiten Interesses und werden oft vernachlässigt, zumal Umbauarbeiten sie ihres ästhetischen Wertes berauben.
Im Jahre 1920 entstand durch Beschluss des Versailler Vertrages die Freie Stadt Danzig. Sie umfasste ein Gebiet von knapp 2000 km², das in fünf Kreise unterteilt wurde: Zwei Stadtkreise (Danzig, Zoppot) und drei Landkreise (Danziger Höhe, Danziger Niederung, Großes Werder). Außer Danzig und Zoppot befanden sich auf dem Gebiet der Freien Stadt Danzig noch zwei kleinere Städte – Neuteich und Tiegenhof. Schon bei der Entstehung der Freien Stadt standen ihre Behörden vor zahlreichen Herausforderungen. Die wohl wichtigste war, für die stets wachsende Bevölkerung würdige Wohnbedingungen zu schaffen. Ebenso wichtig war die Organisation entsprechender Einrichtungen im Bereich des Gesundheitswesens (Krankenhäuser und Sanatorien).
Im Jahre 1920 entstand durch Beschluss des Versailler Vertrages die Freie Stadt Danzig. Sie umfasste ein Gebiet von knapp 2000 km², das in fünf Kreise unterteilt wurde: Zwei Stadtkreise (Danzig, Zoppot) und drei Landkreise (Danziger Höhe, Danziger Niederung, Großes Werder). Außer Danzig und Zoppot befanden sich auf dem Gebiet der Freien Stadt Danzig noch zwei kleinere Städte – Neuteich und Tiegenhof. Schon bei der Entstehung der Freien Stadt standen ihre Behörden vor zahlreichen Herausforderungen. Die wohl wichtigste war, für die stets wachsende Bevölkerung würdige Wohnbedingungen zu schaffen. Ebenso wichtig war die Organisation entsprechender Einrichtungen im Bereich des Gesundheitswesens (Krankenhäuser und Sanatorien).
Eine besondere Sorge galt den Kindern und Jugendlichen, deswegen war eine weitere Aufgabe der Bau von Kindergärten und Schulen. Auch die Verwaltung sowie Firmen und Unternehmen, die nun mit ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit begannen, suchten nach neuen Firmensitzen, man musste also für Bürogebäude sorgen. Diese Bedingungen führten dazu, dass die Bautätigkeit eine sehr wichtige Rolle spielte. In Danzig entstanden von Grund auf ganze Viertel mit neuer Bebauung, u.a. in Langfuhr, Steegen, Zigankenberg und auch in Oliva. Die Stadtplaner schlugen neue Richtungen der Stadtentwicklung ein, indem sie interessante Visionen für die Gebiete entwickelten, die für die Wohnbebauung, Industriebetriebe und Erholung bestimmt waren. Auch in Zoppot wurden neue Wohnsiedlungen errichtet, obwohl hier in geringerem Umfang. Auf dem ganzen Gebiet der Freien Stadt entstanden neue Schulen, Sanatorien und Krankenhäuser.
Kuratoren der zweisprachigen Ausstellung (polnisch/deutsch) sind Ewa Barylewska-Szymańska und Wojciech Szymański. Beide forschen und publizieren seit vielen Jahren zur Architektur und Geschichte Danzigs.

Informations-Bereich
Weitere Informationen zur Ausstellung
Ausleihbedingungen
- auf Anfrage
Technische Angaben
- auf Anfrage
Zugänglichkeit
- analog
Orte und Termine
07.05.2013 - 26.07.2013
Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg
25.05.2012 -
Muzeum Historyczne Miasta Gdańska. Dom Uphagena, Gdańsk
















