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Antje Johanning-Radžienė studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität HU Düsseldorf und wurde dort 2002 mit einer Arbeit über Elfriede Jelinek promoviert. Seit 1998 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kulturmanagerin und DAAD-Lektorin unter anderem in Polen, Litauen und Lettland. Sie ist seit 2019 Projektkoordinatorin des Online-Portals „Copernico. Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa“ am Herder-Institut in Marburg.
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Wie und warum wir gendern

Die Debatte um Gendersternchen, -unterstrich und -doppelpunkt ebbt nicht ab. Sie erhitzt seit Jahren immer wieder die Gemüter, insbesondere in den sozialen Medien. Diejenigen, die sich um eine gendersensible Schreib- und/oder Sprechweise bemühen, werden nicht selten als Sprachverhunzer beschimpft. Jene, die am generischen Maskulinum festhalten, müssen sich oft als Ewiggestrige bezeichnen lassen. Unsere Autorin begründet die Entscheidung des Copernico-Teams.
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Objektgeschichte

Ein Flügel für Eugen d'Albert?

Im Eichendorff-Saal des Hauses Schlesien in Königswinter steht ein Steinway-Flügel aus Zitronenholz. Nicht nur der bekannte Schriftzug Steinway & Sons macht ihn besonders, sondern auch und vor allem weil er sich im Besitz von Gerhart Hauptmann befand, dem Literaturnobelpreisträger von 1912.
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Biografie

Ein gefeierter Dirigent aus Liegnitz

Benjamin Bilse (1816–1902)
Er gilt als Ahnherr der Berliner Philharmoniker: Der im schlesischen Liegnitz geborene Benjamin Bilse war einer der berühmtesten Dirigenten der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.