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Jan Musekamp ist Gastprofessor an der University of Pittsburgh in Pennsylvanien (Department of History und European Studies Center). Zuvor unterrichtete er osteuropäische Geschichte an der Europa-Universität Viadrina und war Postdoc an der Washington University in St. Louis/Missouri.
In Lehre und Forschung konzentriert er sich auf die ostmitteleuropäische Kultur- und Migrationsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seine Hauptinteressengebiete sind Fragen von Mobilität, (Zwangs-) Migration, kultureller Aneignung in osteuropäischen Grenzregionen und transnationale Geschichte. 
In seinem ersten Buch behandelt Jan Musekamp Probleme von Zwangsmigrationen und kultureller Aneignung in der polnischen Grenzstadt Stettin zwischen 1945 und 2005. Derzeit bereitet er sein zweites Buch für die Veröffentlichung vor (From Paris to St. Petersburg and from Kaunas to New York. How the Royal Prussian Eastern Railroad became a Transnational Force). Darin analysiert er die Auswirkungen der Eisenbahn auf die Entwicklung internationaler Netzwerke im 19. Jahrhundert. Sein neues Forschungsprojekt befasst sich mit der Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung Wolhyniens als transnationaler Geschichte von Migration und Integration.
 
(Foto: Heide Fest, Europa-Universität Viadrina)