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Jana Mende ist derzeit Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Komparatistik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre Forschungsinteressen sind Mehrsprachigkeit in der Literatur, literarische Übersetzung, europäische Romantik, vergleichende Diskurssemantik, Geschichte des Deutschen als Fremdsprache sowie Poetik und Linguistik. Sie studierte Komparatistik an der Universität Wien und schloss 2017 mit einer Dissertation zum Messianismus in der polnischen, französischen und deutschen Literatur der Romantik an der Universität Vechta und der Universität Wien ab (summa cum laude). Ihr neues Forschungsprojekt befasst sich mit unsichtbarer Mehrsprachigkeit in der Literatur von 1720 bis 1920. 
 
**** Ausgewählte Publikationen:
  • Das Konzept des Messianismus in der polnischen, französischen und deutschen Literatur der Romantik. Eine mehrsprachige Konzeptanalyse. Heidelberg: Winter-Verlag, 2020. 
  • Polnisch-deutsche Mehrsprachigkeiten: Die polnische Übersetzung und Rezeption von Katja Petrowskajas / Katia Petrowskas Vielleicht Esther / Może Estera In: Matthias Aumüller and Weertje Willms (Hrsg.): Migration und Gegenwartsliteratur. Paderborn: Fink, 2020, S. 163-187 (https://doi.org/10.30965/9783846765241_010). 
  • Monolingual City, Multilingual Voices: Polish Exile Writers in 19th Century Paris. In: Olga Anokhina, Till Dembeck and Dirk Weissmann (Hrsg.): Mapping Multilingualism in 19th Century European Literatures / Le plurilinguisme dans les littératures européennes du XIXe siècle. Berlin, Lit Verlag, 2019, S. 15-35.
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Hintergrundartikel

Adam Mickiewicz

Polnischer Pilger und europäischer Migrant
Adam Mickiewicz, der polnische Romantiker, Poet, Übersetzer und Journalist, war die meiste Zeit seines Lebens Migrant. Außerdem reiste er zum Vergnügen, zu wissenschaftlichen Zwecken und auf politischer Mission u.a. nach Berlin, Rom, Konstantinopel. Eine Beschreibung der Ortswechsel zeigt eine mobile und transnationale Lebensgeschichte.