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Dr. Markus Bauer (Dr. phil.), geb.1955 in Frankfurt am Main, war nach einem Studium der Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte in Frankfurt a. M. und Tübingen, zunächst ab 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Stadtmuseum Tübingen und in den Stadtarchiven in Tübingen und Reutlingen. 1995/96 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Landesamt für Archäologie Sachsen und wurde 1996 Ausstellungskurator bei der 1. Sächsischen Landesausstellung in St. Marienstern. Von 1999 bis 2021 war er Direktor des Schlesischen Museums zu Görlitz.
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Objektgeschichte

Abschied nach 500 Jahren

Familie Niebelschütz flieht aus Gleinitz
Eine Urkunde im Schlesisches Museum zu Görlitz bezeugt den Erwerb des Dorfes Gleinitz durch die Brüder Nikolaus, Georg und Ladislaus von Niebelschütz 1446. Nur aus Zufall rettet der Sohn der Familie Niebelschütz, der damals 15jährige Harald von Niebelschütz, 1945 die Urkunde und schenkte sie 2017 dem Museum.
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Objektgeschichte

Breslau – Shanghai – München

Ein Schrankkoffer zeugt vom Schicksal eines Breslauer Juden
Ein besonderes Objekt kam im November 2014 als Schenkung in das Schlesische Museum zu Görlitz: ein großer, massiver Schrankkoffer. Das imposante Gepäck- und Möbelstück ist gezeichnet von langen Reisen und intensiver Benutzung. Es diente Herbert Schneidemann 1939 als Fluchtgepäck nach Shanghai.