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Dr. Rüdiger Ritter ist Historiker und Musikwissenschaftler mit Lehrtätigkeiten u. a. an der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Chemnitz oder der Jacobs University in Bremen. Zahlreiche seiner Publikationen beschäftigen sich mit der Musikgeschichte Mittel- und Osteuropas im 19. und 20. Jahrhundert. 
Ausgewählte Publikationen:
  • Der Tröster der Nation. Stanisław Moniuszko und seine Musik. Wiesbaden 2019 (= Polnische Profile 6).
  • Vorort von New York? – Die Amerikaner in Bremerhaven. Ergebnisse einer Studie am Museum der 50er Jahre Bremerhaven. Bremerhaven 2010 (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bremerhaven 19).
  • Musik für die Nation. Der Komponist Stanisław Moniuszko (1819–1872) in der polnischen Nationalbewegung des 19. Jahrhunderts. Frankfurt/Main u. a. 2005 (= Mitteleuropa – Osteuropa. Oldenburger Beiträge zur Kultur und Geschichte Ostmitteleuropas 6). (Phil.-Diss. Köln 2001).
  • Wem gehört Musik? Warschau und Wilna im Widerstreit nationaler und städtischer Musikkulturen vor 1939. Stuttgart 2004 (= Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa 19).
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Einführungstext

Jazz im Ostblock

Ein Spielfeld für Nonkonformisten und Propagandastrategen
Mehr als nur Musik: Im Kalten Krieg findet sich der Jazz plötzlich zwischen allen Fronten – und dient zugleich als Propagandawaffe, Freiheitssymbol und musikalische Brücke zwischen Ost und West.
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Einführungstext

Die Nationaloper im östlichen Europa

Heute eine Leidenschaft einer kleinen Zahl von Musikliebhabern – im 19. Jahrhundert gesellschaftliches Ereignis, Ausdruck nationalen Selbstbewusstseins bis hin zur musikalischen Erklärung nationaler Selbstständigkeit: Die Oper. Doch wie kommt es dazu? Welche Rolle spielt das Konzept der Nationaloper im östlichen Europa? Und was macht eine Oper überhaupt zur Nationaloper?