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Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) ist ein Kunstmuseum mit einer herausragenden Sammlung von der Romantik bis zur Moderne und einem einzigartigen Fokus auf das Kunstschaffen im östlichen Europa. Zu entdecken gibt es Gemälde, Skulpturen und Grafik von vielfach namhaften deutschen Künstler:innen, die hier früher lebten und wirkten. Viele von ihnen sind prägend für die westeuropäische Kunstgeschichte – so zum Beispiel Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Bernard Schultze oder Markus Lüpertz. Das Museum lenkt den Blick über den kunsthistorischen Ansatz hinaus auch auf die Herkunfts- und Wirkungsorte der Künstler:innen und präsentiert in seinen Ausstellungen zugleich das aktuelle Kunstgeschehen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.
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Emil Orlik

Ein vielseitiger Künstler
Emil Orlik (1870–1932) war einer der bekanntesten und vielseitigsten böhmischen Künstler der Jahrhundertwende. Er wirkte vor allem als Grafiker und Zeichner, dessen künstlerisches Schaffen sich zwischen Realismus und Jugendstil bewegte. Zu seinem umfangreichen Werk gehören Zeichnungen namhafter zeitgenössischer Musiker und Komponisten – die Orlik gerne auch in der Ausübung ihrer Kunst zeigte.