Dr. Martin Rohde ist Post-Doc Universitätsassistent am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien und leitet das Projekt „Transregional Region-Making in the Eastern Carpathians. Ukrainian Knowledge Production and its Challenges, 1921–1939", finanziert durch den Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF). Er studierte Geschichte und Slawistik in Salzburg und Göttingen und promovierte 2020 in Geschichte an der Universität Innsbruck. Frühere Arbeitsstellen waren die Universitäten Innsbruck und Halle/Wittenberg, das Historische Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg. Seine Forschungsinteressen umfassen Wissenschafts- und Wissensgeschichte, Geschichte der Fotografie, Ansätze zur postkolonialen, imperialen und räumlichen Geschichte mit Schwerpunkt auf der Ukraine, dem Habsburger- und dem Russländischen Reich, Polen und der Tschechoslowakei.
Wichtigste Publikationen:
- Nationale Wissenschaft zwischen zwei Imperien. Die Ševčenko-Gesellschaft der Wissenschaften, 1892–1918. Göttingen 2022. Die Publikation finden Sie hier.
- Hg., (mit Gualtiero Boaglio) Kontaktzonen in Zentraleuropa, Sonderheft: Geschichte und Region/Storia e regione 31 (2022), H. 2. Die Publikation finden Sie hier.
- Ukrainian “National Science” in a Spatial Perspective, or How the Hutsul Lands Were Mapped, in Kritika: Explorations in Russian and Eurasian History 23 (2022), no. 4, S. 771–798.
- (mit Herbert Justnik) Habsburg Imperial Image-Space – Negotiating Belonging Through Photography, in: Euxeinos, Vol. 14, No. 36/2024, S. 44–75. Die Publikation finden Sie hier.
- Local Knowledge and the Prospects of Amateur Participation. Shevchenko Scientific Society in Eastern Galicia, 1892-1914, in: Studia Historiae Scientiarum 18 (2019), S. 165–218. Die Publikation finden Sie hier.
E-Mail: martin.rohde@univie.ac.at
Foto: von Yuriy Remestwenski


