Ulrike Huhn, Osteuropahistorikerin, wurde 2014 mit einer Arbeit zur Russisch-Orthodoxen Kirche in der Sowjetunion an der Humboldt-Universität in Berlin promoviert (erschienen unter dem Titel Glaube und Eigensinn. Volksfrömmigkeit zwischen orthodoxer Kirche und sowjetischem Staat 1941 bis 1960). Sie war an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Forschungsstelle Osteuropa, der Universität Bremen sowie zuletzt an der Georg-August-Universität tätig. 2025 erschien ihr Buch Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion im Wallstein-Verlag. Seit 2024 baut sie im niedersächsischen Verden (Aller) einen Lernort Demokratie auf und ist assoziiert an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.