Jüdischer Sport in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen

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Inhaltsverzeichnis der Quellen dieses Moduls

  • Jüdischer Sport in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen

    • Selbstwehr und Turnvereine
      Während der revolutionären Unruhen in Wien im Herbst 1918 organisierten die jüdischen Turner eine Selbstwehr, um die jüdische Bevölkerung vor möglichen Ausschreitungen und Pogromen zu schützen. Ein Teil der Freiwilligen wurde in die Wiener...
    • Protokoll der Karlsbader Tagung 1921
      Auf der Karsbader Tagung wurde am 29. August 1921 der Makkabi-Weltverband gegründet, der seinen Namen von den Turnern aus der Tschechoslowakei bekam. Beteiligt waren Funktionäre aus Tschechoslowakei, Palästina, Polen, Österreich, Jugoslawien,...
    • Jüdische Jugend und Sport
      Der Mediziner Max Willner ruft die jüdische Jugend in der Verbandszeitung des Reichsbunds jüdischer Frontsoldaten zum Sport auf. Er befürchtet Antisemitismus und die weitere Ausgrenzung von Juden aus Vereinen. In weiten Teilen liest sich der Text...
    • Man schreibt uns
      Der Leserbrief vom März 1924 bezieht sich auf die Frauenabteilung des neu gegründet Essener Turn- und Sportclubs Hakoah. Die Autorin Frau Ginsburg erinnert sich an ihre sportlichen Aktivitäten in der Wiener Hakoah in der Zeit vor dem Ersten...
    • Der Verband ist da
      Der vorliegende Text aus dem „Organ des Turn– und Sport Klub Hakoah Essen“ gab im Mai 1925 die Gründung des VINTUS bekannt. Interessant für die Geschichte des jüdischen Sports ist diese Quelle aus verschiedenen Gründen. Zum einen war der...
    • Schreiben von Yosef Yekutieli an die Société Sportive Orientale vom 2. Oktober 1928
      Hier liegt der Entwurf eines Briefes des palästinensischen Makkabi-Funktionärs Yosef Yekutieli an die Kairoer Société Sportive Orientale aus dem Herbst 1928 vor. Äußerlich macht die Quelle einen geradezu rohen Eindruck; ihr englischsprachiger...
    • Eine Verhandlung über die proletarischen Sportvereine
      Die hier dokumentierte Verhandlung über die proletarischen Sportvereine, die im Januar 1932 in Warschau stattfand, bietet aufschlussreiche Einblicke in die ideologische, soziale und kulturelle Dimension der proletarischen Sportbewegung im frühen...
    • Reise-Tagebuch von 1932
      Der vorliegende Reisebericht des jüdischen Sportlers Felix Simmenauer, verfasst im Zeitraum von Mitte März bis Anfang April 1932, stellt ein bedeutsames Dokument dar, das tiefgehende Einblicke in die Erfahrungen seiner Teilnahme an der ersten...
    • Die Hakoah-Schwimmerin Hedy Bienenfeld-Wertheimer (1906-1976)
      Die Fotografien, die sich in den Teilnachlässen Hedy Bienenfeld-Wertheimers erhalten haben, gewähren Einblicke in den Lebensalltag der Schwimmerin, vermitteln große Freude und Freiheit sowie das Gruppen- und Zusammengehörigkeitsgefühl der...
    • Antisemitismus im Fußballsport
      Der Sportjournalist Felix Daniel Pinczower berichtet im Sommer 1932 über die Entlassung des erfolgreichen jüdisch-ungarischen Trainers Jenő Konrád. Weil Konráds 1. FC Nürnberg (FCN) im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft gegen Bayern...
    • Autobiographie eines jüdischen Jugendlichen
      Hier steht eine ganz besondere Quelle im Vordergrund: Es handelt sich um zwei Auszüge aus dem Beitrag des 18-jährigen Henryk Szerman aus Lwów für den Autobiographie-Wettbewerb des Yidisher visnshaftlekher institut (YIVO) von 1934, der im...
    • Fragebögen
      Die vorliegenden Fragebögen, beide aus dem Jahr 1935 stammend, sind den Lubliner Vereinen Hapoel und Wieniawa zuzuordnen und ermöglichen einen Einblick in die vielseitige lokale Sportlandschaft.
    • Palestine Making Progress in Sport
      Im Jahr 1940 wurde seitens Palästinas erstmals die Teilnahme an den Olympischen Spielen mit einer eigenen Mannschaft angestrebt. Diese Absicht wurde jedoch aufgrund des Boykotts durch die Jewish Agency gegenüber einer Teilnahme im...
    • Die nicht Zustande gekommene Teilnahme an der 3. Arbeiter-Olympiade
      Der vorliegende Tätigkeitsbericht der Warschauer Abteilung der „Arbeitergesellschaft für Körpererziehung Morgnshtern“ umfasst den Zeitraum von 1937 bis 1938 und markiert das 15-jährige Bestehen der Abteilung ab. Geschildert wird die...
    • Frauenanteil in „Morgnshtern“
      Der vorliegende Bericht behandelt zwei zentrale Themen: Zum einen wird die Rolle der Frauen im Warschauer Morgnshtern beleuchtet. Dabei werden sowohl die Funktionen der Athletinnen als aktive Sportlerinnen wie auch ihre Rolle als Organisatorinnen...
    • Autobiographie von Lea Kac-Lewin
      Die vorliegende Autobiographie gibt Einblicke in das Innenleben der jungen Makkabi-Läuferin Lea Kac-Lewin (auch: Leja Kacówna) aus Białystok, die sich mit persönlichen, sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzt. In der...
    • Autobiographie von Robert Adler
      Die Autobiografie von Robert Adler thematisiert die prägenden Erfahrungen seiner Kindheit und Jugend, die von familiären Herausforderungen, einem Unfall und dem Verlust der Mutter gekennzeichnet waren. Diese Ereignisse führten bei ihm zu einer...

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