TY - EJOUR AU - Jürgen Heyde T1 - Juden in Polen in Mittelalter und Früher Neuzeit T2 - Copernico. Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa PY - 2023/12/07 UR - https://www.copernico.eu/de/link/64dcb188edb113.53183654 DA - 2026/02/16 PB - Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft LA - de AB - Der Beitrag bietet einen Überblick über die jüdische Geschichte und die Entwicklung der jüdischen Ansiedlung im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Polen von den ersten Erwähnungen jüdischer Zentren im 11. Jh. bis zum Ende des 18. Jh. Wie in den Nachbarländern Ungarn und Böhmen waren auch die polnischen Monarchen an jüdischer Ansiedlung interessiert; das Privileg von 1264 und seine Bestätigungen schufen die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür. Jüdinnen und Juden waren an der wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung Polens beteiligt. Ihr Anteil an der städtischen Bevölkerung wuchs; vor allem in den südöstlichen Provinzen war ihr prägender Einfluss sichtbar, was im Begriff des jüdischen „Shtetls“ seinen Ausdruck fand. In der Neuzeit wurde Polen-Litauen auch zum Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit. Die Krisen und Kriege in der Mitte des 17. Jahrhunderts brachten messianistischen Bewegungen Zulauf. Im 18. Jahrhundert wurden die Impulse der jüdischen Aufklärung und die Emanzipation der jüdischen Bevölkerung intensiv diskutiert. KW - Deutschland KW - Polen KW - Polen-Litauen KW - Brandenburg-Preußen KW - Iserleś, Mosheh KW - Tsevi, Shabtai KW - Frank, Jacob KW - Mittelalter KW - Frühe Neuzeit KW - Teilungen Polen-Litauens KW - Heiliges Römisches Reich deutscher Nation KW - Arrende KW - Schtetl KW - Erste Teilung Polens KW - Mittelalterliche Geschichte KW - Jüdische Geschichte KW - Neuere Geschichte KW - Politikgeschichte KW - Sozialgeschichte DO - https://doi.org/10.25355/z9a4-2s38 L1 - https://www.copernico.eu/de/doi/64dcb188edb113.53183654 ER -