Zeitungsartikel
Schluß jetzt!
(RJF bricht Reichsvertretungs-Vereinbarung)
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Quellenangabe:
Anonymus: Schluß jetzt!. (RjF bricht Reichsvertretungs-Vereinbarung) (Juli 1934). In: Der Makkabi: Organ des Deutschen Makkabikreises 36 (1934), Nr. 10 (Juli 1934). S. 6. Zitiert nach: Copernico. Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa. URL: https://www.copernico.eu/de/link/68ecd38bf03e09.84802260 (14-07-2026)
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Der Artikel „Schluß jetzt!“, erschienen im Juli 1934 in der Verbandszeitschrift „Der Makkabi", beleuchtet den andauernden Konflikt zwischen dem Makkabi und dem Reichsbund jüdischer Frontsoldaten (RjF) in den 1930er Jahren.
Transkriptionen
Transkription (Deutsch)
Schluß jetzt!
(RjF bricht Reichsvertretungs-Vereinbarung)
Als das Präsidium des
Deutschen Makkabikreises
Deutschen Makkabikreises
Der Deutsche Makkabikreis war der Verband zionistischer Sportvereine in Deutschland und Teil des Makkabi-Weltverbands. Er kritisierte anfangs die Gründung des VINTUS, da diese als Schritt gegen den Zionismus gesehen wurde. In den 1920er Jahren war die Anzahl von Vereinen in dem Verband eher gering, da es nicht sehr viele zionistische Vereine in Deutschland gab. Außerdem versuchten viele große zionistische Vereine, sich deutschen Verbänden anzuschließen. Nach 1933 war der Makkabikreis einer der zwei erlaubten, jüdischen Sportverbände. Er organisierte verschiedene Sportveranstaltungen, z.B. Fußballspiele und Leichtathletikwettkämpfe. Während dieser Zeit gingen sehr viele Vereinsmitglieder ins Exil. Jugendliche wurden die größte Zielgruppe der Vereine im Makkabikreis. Nach den Novemberpogromen 1938 stellte der Makkabikreis seine sportlichen Aktivitäten ein.
vor einigen Monaten die von der Reichsvertretung vorgeschlagenen Richtlinien zur Befriedung seiner Beziehung zum Sportbund im
RJF
Reichsbund jüdischer Frontsoldaten
auch:
Der 1919 gegründete Reichsbund jüdischer Frontsoldaten (RjF) war eine Reaktion auf antisemitische Anfeindungen gegenüber den aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrenden jüdischen Soldaten. Obwohl ca. 85.000 jüdische Frontsoldaten am Krieg teilnahmen, von denen etwa 12.000 starben, wurde ihnen vorgeworfen, sie hätten sich vor dem Krieg gedrückt und somit die Niederlage Deutschlands verursacht. Der RjF informierte über die Leistungen jüdischer Soldaten und half ihnen, die gebührende Anerkennung zu erlangen. Darüber hinaus organisierte der RjF Selbstschutzeinheiten, um die jüdische Bevölkerung vor antisemitischen Angriffen zu schützen. Seine politische Einstellung war deutsch-national, und sein Presseorgan hieß „Schild“. Ab 1936 wurde dem RjF verboten, sich politisch zu engagieren. Zwei Jahre später wurde er aufgelöst.
angenommen hatte, sind aus fast allen unsern Vereinen Zeitschriften [sic!, wahrscheinlicher: Zuschriften] an uns gelangt, die dieses Vorgehen als „kompromißlerisch“ bezeichnet haben. Man hat dem Präsidium vorgeworfen, daß das Startverbot aufgehoben würde, ohne daß in den einzelnen Fällen eine wirkliche Genugtuung erreicht worden wäre. Das Präsidium hat damals geglaubt, einer gesamtjüdischen Verantwortung zuliebe über diese Bedenken hinweggehen zu müssen, um den Frieden im jüdischen Sport Deutschlands wieder herzustellen. Das Startverbot wurde aufgehoben. Keine Zeile wurde mehr gegen den RJF in unserm Organ geschrieben.RjF
Da erscheint plötzlich in einem „Am Scheideweg“ betitelten von Herrn
Dr. Hans Wollenberg
Dr. Hans Wollenberg
Dr. Hans Heinrich Wollenberg (1893–1952) war ein deutsch-jüdischer Jurist, Redakteur und Filmkritiker. Der aus Oberschlesien stammende Wollenberg hatte Jura studiert, arbeitete aber seit den 1920er als Filmkritiker. Er war Redakteur und juristischer Berater der Zeitschrift „Lichtbild-Bühne“ (LBB) und war zudem seit Mitte der 1920er Jahre Filmproduktionsleiter einiger Stummfilme. Nach der Machtübernahme wurde er aus dem Verlag LBB entlassen. Wollenberg war als Chefredakteur der Wochenzeitschrift des RJF „Der Schild“ tätig, bis ihm das Redeverbot erteilt wurde. Zwischen 1938 und 1939 floh er über die Tschechoslowakei nach Großbritannien. Dort konnte er seit 1944 wieder als Filmkritiker arbeiten.
verfaßten Artikel ( Der „ Schild" 13. Jahrgang Nr. 23 v. 22. Juni 1934) folgender Satz:
„Man muß es sich vor Augen halten, was es heißen will, wenn der Zionismus heute selbst ein gemeinsames Sporttreiben seiner Männer und Frauen, seiner Jungen und Mädel mit solchen anderen Glaubensgenossen für unvereinbar hält, w e n n d i e s e s i c h i n k o m p r o m i ß l o s e r U e b e r z e u g u n g z u D e u t s c h l a n d i h r e m V a t e r l a n d b e k e n n e n".
(Sperrung von uns).
Dieser Satz stellt nicht nur die Höhe dessen dar, was sich der RJF bisher an Denunziationen geleistet hat, sondern ist von allen ein eklatanter Bruch mit der von ihm selbst vor der
Reichsvertretung
Reichsvertretung der deutschen Juden
Die Reichsvertretung der deutschen Juden wurde im September 1933 gegründet und war ein Zusammenschluss jüdischer Organisationen und Vereine als Gesamtvertretung des deutschen Judentums. 1935 musste die Vertretung ihren Namen in „Reichsvertretung der Juden in Deutschland“ umändern. 1939 wurde die Vertretung zu einer Zwangsorganisation umgeformt und erhielt den Namen „Reichsvereinigung der Juden in Deutschland“. Am 10. Juni 1943 wurde die Vereinigung aufgelöst.
eingegangenen Vereinbarung. Abgesehen von der bewußten Diffamierung, die in dem in Fettdruck erschienenen Satz liegt, ist er inhaltlich völlig erlogen. Ueberall in Deutschland haben Sporttreffen gegen nicht-zionistische Sportler stattgefunden, was der Sportleitung des RJF sehr wohl bekannt war.Die heuchlerische Haltung des RJF wird aber am besten dadurch entlarvt, wenn man daran erinnert, d a ß d e r R J F a l s e r s t e r z i o n i s t i s c h e S p o r t l e r a u s s e i n e n R e i h e n a u s g e s c h l o s s e n h a t, wie wir in Nummer 7 des
Makkabi
Makkabi
Das Verbandsorgan „Der Makkabi" wurde seit 1925 vom Deutschen Makkabikreis herausgegeben.
durch die Veröffentlichung des Briefes der Ortsgruppe Neustettin des RJF an die ausgeschlossenen zionistischen Sportler bekannt gegeben haben. Diesem am 24. Februar 1934 erfolgten Ausschluß war schon am 9. Februar das Verbot vorausgegangen, daß Mitglieder des RJF nicht Mitglieder des
Hechaluz
Hechalutz
auch:
Der Dachverband zionistischer Jugendorganisationen fungierte als Unterstützer und Organisator der jüdischen Einwanderung (Alija) nach Palästina. Die Ursprünge des Hechaluz lassen sich auf die Zeit der Pogrome von 1881 im Russischen Reich zurückführen.
sein dürften.Hechaluz, HeHalutz, Der Pionier
Wir haben lange genug den Versuch gemacht, mit dem Sportbund des RJF in ein sportlich gutes Einvernehmen zu kommen. Wir haben immer wieder alles vergessen, was höhere und untere Instanzen gegen uns unternommen haben. Wir sind gegen den Willen der Mehrzahl unserer Mitglieder der Vereinbarung vor der Reichsvertretung eingegangen. Niemand kann uns aber verdenken, daß wir Menschen, die einen eben geschlossenen Vertrag sofort wieder brechen, nicht mehr vertrauen können.
Ein S t a r t v e r b o t gegen den RJF zu erlassen, v e r l o h n t n i c h t.
Unser Makkabi-Sportbetrieb hat sich in allen Bezirken so eingespielt, daß unsere Vereine an sich schon wenig Termine mehr frei haben. Auch bedeuten die sportlichen Leistungen, die auf den RJF-Sportfesten in der letzten Zeit gezeigt wurden, an sich schon keinen Anreiz für unsere Sportler, mit solchen Gegnern sich zu messen. Nach den letzten Ereignissen wird aber kein Makkabi mehr auch nur den Wunsch haben, mit Sportlern des RJF in Berührung zu kommen. Wir wissen, daß unter ihnen vielen sind, die die Politik ihrer Leitung auf schärfste mißbilligen. Sie sind aber alle mitschuldig an der augenblicklichen Situation, weil sie diese Politik stets schweigend geduldet und dadurch unterstützt haben.
Unser Makkabi-Sportbetrieb hat sich in allen Bezirken so eingespielt, daß unsere Vereine an sich schon wenig Termine mehr frei haben. Auch bedeuten die sportlichen Leistungen, die auf den RJF-Sportfesten in der letzten Zeit gezeigt wurden, an sich schon keinen Anreiz für unsere Sportler, mit solchen Gegnern sich zu messen. Nach den letzten Ereignissen wird aber kein Makkabi mehr auch nur den Wunsch haben, mit Sportlern des RJF in Berührung zu kommen. Wir wissen, daß unter ihnen vielen sind, die die Politik ihrer Leitung auf schärfste mißbilligen. Sie sind aber alle mitschuldig an der augenblicklichen Situation, weil sie diese Politik stets schweigend geduldet und dadurch unterstützt haben.
Wir sind immer bereit gewesen, mit jüdischen Sportlern gleich welcher Weltanschauung in sportliche Beziehung zu treten. Hier geht es aber nicht mehr um Anschauung, sondern um Anstand. Der RJF hat bewiesen, daß es ihm nicht möglich ist, sich an Vereinbarungen, selbst wenn sie vor der höchsten Instanz der deutschen Juden abgeschlossen wurden, zu halten. Für uns gibt es nur eine Antwort:
Schluß jetzt!
Die Editionsrichtlinien finden Sie hier.
Kommentar
Kommentar von Ralf Heinrichs
Der Zeitungsartikel „Schluß jetzt!“ eines unbekannten Verfassers in der Verbandszeitschrift des
Deutschen Makkabikreises
Deutschen Makkabikreises
Der Deutsche Makkabikreis war der Verband zionistischer Sportvereine in Deutschland und Teil des Makkabi-Weltverbands. Er kritisierte anfangs die Gründung des VINTUS, da diese als Schritt gegen den Zionismus gesehen wurde. In den 1920er Jahren war die Anzahl von Vereinen in dem Verband eher gering, da es nicht sehr viele zionistische Vereine in Deutschland gab. Außerdem versuchten viele große zionistische Vereine, sich deutschen Verbänden anzuschließen. Nach 1933 war der Makkabikreis einer der zwei erlaubten, jüdischen Sportverbände. Er organisierte verschiedene Sportveranstaltungen, z.B. Fußballspiele und Leichtathletikwettkämpfe. Während dieser Zeit gingen sehr viele Vereinsmitglieder ins Exil. Jugendliche wurden die größte Zielgruppe der Vereine im Makkabikreis. Nach den Novemberpogromen 1938 stellte der Makkabikreis seine sportlichen Aktivitäten ein.
, „Der Makkabi", erschien im Juli 1934 während des Konfliktes zwischen dem Makkabi und dem
Reichsbund jüdischer Frontsoldaten (RjF)
Reichsbund jüdischer Frontsoldaten
auch:
Der 1919 gegründete Reichsbund jüdischer Frontsoldaten (RjF) war eine Reaktion auf antisemitische Anfeindungen gegenüber den aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrenden jüdischen Soldaten. Obwohl ca. 85.000 jüdische Frontsoldaten am Krieg teilnahmen, von denen etwa 12.000 starben, wurde ihnen vorgeworfen, sie hätten sich vor dem Krieg gedrückt und somit die Niederlage Deutschlands verursacht. Der RjF informierte über die Leistungen jüdischer Soldaten und half ihnen, die gebührende Anerkennung zu erlangen. Darüber hinaus organisierte der RjF Selbstschutzeinheiten, um die jüdische Bevölkerung vor antisemitischen Angriffen zu schützen. Seine politische Einstellung war deutsch-national, und sein Presseorgan hieß „Schild“. Ab 1936 wurde dem RjF verboten, sich politisch zu engagieren. Zwei Jahre später wurde er aufgelöst.
. Dieser Konflikt dauerte an, obwohl bereits im Herbst 1933 unter Vermittlung der Reichsvertretung der deutschen Juden eine Vereinbarung zwischen den beiden Verbänden getroffen worden war.RjF
Die jüdischen Sportvereine spielten im organisierten deutschen Sport während der Weimarer Republik nur eine untergeordnete Rolle. Jüdische Sportlerinnen und Sportler waren bis 1933 mehrheitlich in den großen deutschen Dachverbänden wie dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) organisiert. So war z.B. Fußball in den jüdischen Sportverbänden im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern nur eine Randsportart.1
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 wurde bereits am 7. April 1933 das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ erlassen. Viele Sportvereine nahmen dies zum Anlass – zum Teil auch ohne Beschluss ihres jeweiligen Dachverbands – den sogenannten „Arierparagraphen“ in ihre Satzungen aufzunehmen. Dies hatte zur Folge, dass einerseits Jüdinnen und Juden nicht mehr Mitglied werden konnten und andererseits jüdische Mitglieder aus dem Verein ausgeschlossen wurden. Ausnahmen gab es in einigen Vereinen – parallel zum Beamtengesetz – nur für jüdische Frontsoldaten. Für die jüdischen Mitglieder der meisten Sportvereine ergaben sich somit innerhalb kürzester Zeit folgenschwere Veränderungen. Im Laufe des Jahres 1933 verloren fast alle jüdischen Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit, sich in den nicht-jüdischen Sportvereinen zu betätigen. Dies führte zu einem starken Zulauf zu den Vereinen der jüdischen Verbände wie dem Makkabi und dem Sportbund Schild des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten2.
Da laut Satzung nur ehemalige Frontkämpfer Mitglieder des RjF werden konnten, war der Zugang für junge Sportler und Sportlerinnen nicht möglich. Daher wurden bereits 1925 eigene Schild-Sportgruppen gegründet, in denen nicht nur Sport angeboten, sondern auch die Werte und Ideale des RjF an die Jugend vermittelt werden konnten. Der RjF hatte erst im Mai 1933 den RjF-Sportbund gegründet, wohl auch um auf den Zustrom neuer Mitglieder und neuer Schild-Vereine organisatorisch reagieren zu können.3 Der Zuwachs im RjF war so enorm, dass die Mitgliederzahl des RjF-Sportbundes (später: Sportbund Schild des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten) von 7.000 im Jahr 1933 auf 21.500 bis zum Jahr 1936 anstieg, gleichzeitig wuchs die Zahl der Vereine von 90 auf 216.
Da laut Satzung nur ehemalige Frontkämpfer Mitglieder des RjF werden konnten, war der Zugang für junge Sportler und Sportlerinnen nicht möglich. Daher wurden bereits 1925 eigene Schild-Sportgruppen gegründet, in denen nicht nur Sport angeboten, sondern auch die Werte und Ideale des RjF an die Jugend vermittelt werden konnten. Der RjF hatte erst im Mai 1933 den RjF-Sportbund gegründet, wohl auch um auf den Zustrom neuer Mitglieder und neuer Schild-Vereine organisatorisch reagieren zu können.3 Der Zuwachs im RjF war so enorm, dass die Mitgliederzahl des RjF-Sportbundes (später: Sportbund Schild des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten) von 7.000 im Jahr 1933 auf 21.500 bis zum Jahr 1936 anstieg, gleichzeitig wuchs die Zahl der Vereine von 90 auf 216.
Die Makkabi-Vereine hingegen waren vom Anfang ihres Bestehens zumindest z.T. in die Ligen der Sportverbände integriert und betrieben neben Leichtathletik und Boxen fast alle Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball, Hockey und sogar Wintersport. Neben zionistischen Schulungen oder Sprachkursen boten die Vereine oftmals auch ein umfangreiches kulturelles Programm an und verfügten über eigene Chöre, Tanzgruppen oder Orchester. Als Verbandsorgan wurde seit 1925 Der Makkabi herausgegeben. Auch die Makkabi-Vereine erhielten in Folge der zunehmenden Einschränkungen seit dem Frühjahr 1933 einen starken Zulauf neuer Mitglieder.
Nach dem weitgehenden Ausschluss von Sportwettkämpfen der deutschen Sportverbände nach dem Frühjahr 1933 hatte der Makkabi seinen Sportbetrieb auf Wettkämpfe innerhalb der Makkabi-Mitgliedsvereine umgestellt und neu organisiert. In manchen Regionen und Sportarten kooperierten Makkabi- und Schild-Vereine und organisierten einen gemeinsamen Ligabetrieb. Die 1931 getroffene Entscheidung, die Olympischen Sommerspiele 1936 nach Berlin zu vergeben, stieß in nationalkonservativen Kreisen in Deutschland und auch in der Deutschen Turnerschaft auf großes Unverständnis. So war es nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 fraglich, ob die Spiele überhaupt in Deutschland stattfinden würden. Dem Vorsitzenden des Organisationskomitees,
Theodor Lewald
Theodor Lewald
Theodor Lewald (1860–1947) war ein deutscher Rechtsanwalt und Sportführer. Seit 1924 war er im Olympischen Komitee (IOC) aktiv und schlug 1930 Berlin für die Olympischen Sommerspiele 1936 vor. Lewald galt im Sinne der Nürnberger Gesetze als „Halbjude“, nach den Olympischen Spielen 1936 musste er auf Drängen Hitlers sein Amt im IOC aufgeben. Lewald blieb in Berlin und verstarb dort im Jahre 1947.
, gelang es in einem Gespräch im März 1933, Hitler und den erst drei Tage im Amt befindlichen Propagandaminister Joseph Goebbels zu überzeugen. Besonders Goebbels erkannte die erheblichen Propagandamöglichkeiten dieses weltweit beachteten Sportereignisses.
Nach dem staatlich verordneten Boykott jüdischer Geschäfte am 1. April 1933 und der Verabschiedung des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ wenige Tage später kam es zu internationalen Protesten. Aufgrund der anhaltenden antijüdischen Maßnahmen in Deutschland sah sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) schließlich gezwungen, auf seiner Sitzung vom 7. bis 9. Juni 1933 in Wien von der deutschen Reichsregierung eine Erklärung zu verlangen, „dass die Spiele die Amateure aller Nationen auf dem Fuß der größtmöglichen Gleichheit vereinigen müssen, d.h. dass sie keinerlei politischen rassenmäßigen, nationalen oder konfessionellen Charakter haben dürfen“. Die deutschen Mitglieder im IOC gaben tatsächlich eine vom Reichsminister des Innern ermächtigte Erklärung ab: „Alle olympischen Vorschriften werden auf das genaueste beachtet werden“ und „Die deutschen Juden werden aus der deutschen Mannschaft für die IX. Olympischen Spiele nicht ausgeschlossen sein“4. Diese Erklärung trug zur vorübergehenden Beruhigung des IOC bei. Die bis zum Beginn der Olympischen Spiele nicht nachlassenden internationalen Proteste, vor allem aus den USA, führten offenbar dazu, dass auch die gegen den jüdischen Sport gerichteten Maßnahmen und Beschränkungen moderater ausfielen als vielleicht beabsichtigt, um die Durchführung der Olympischen Spiele nicht zu gefährden. Die zahlreichen Mitteilungen und Anordnungen des Reichssportführers
Hans von Tschammer und Osten
Hans von Tschammer und Osten
Hans von Tschammer und Osten (1887–1943) war von 1933 bis 1943 Reichssportführer. Er war bereits seit 1929 Mitglied der NSDAP und der SA, zudem Rittergutsbesitzer und in verschiedenen Adelsgremien organisiert. Am ersten Weltkrieg nahm er als Offizier teil. Er initiierte den DFB-Pokalwettbewerb, der früher als „Tschammerpokal“ bekannt war.
scheinen dies zu bestätigen. Dazu gehörten u.a. die grundsätzliche Erlaubnis zur Gründung jüdischer Sportvereine und -verbände5 sowie die Weisung an die Stadt Hannover, über die amtliche Regelung hinausgehende Verschärfungen zurückzunehmen.
Die eingangs geschilderte Gesamtsituation hatte zu einer Verschlechterung des Verhältnisses zwischen Makkabi und RjF geführt, zu der nicht zuletzt die Berichterstattung in den Verbandszeitungen beider Verbände beitrug und in die sich auch der hier betrachtete Artikel „Schluß jetzt!“ im Makkabi vom April 1934 einreihte. Dies belegt auch die heftige ideologische Auseinandersetzung zwischen den Verbänden.
Alle jüdischen Sportverbände und -vereine standen gleichermaßen vor der großen Herausforderung, den starken Zustrom neuer Mitglieder organisatorisch zu bewältigen. Gleichzeitig galt es, auf die restriktiven Veränderungen und Einschränkungen im nationalsozialistischen Staat gegen den jüdischen Sport zu reagieren und Wege zu finden, den Sportbetrieb aufrechtzuerhalten. Zudem wollten die Verbände die Gelegenheit nutzen, ihre ideologischen Ziele verstärkt zu vermitteln.
Alle jüdischen Sportverbände und -vereine standen gleichermaßen vor der großen Herausforderung, den starken Zustrom neuer Mitglieder organisatorisch zu bewältigen. Gleichzeitig galt es, auf die restriktiven Veränderungen und Einschränkungen im nationalsozialistischen Staat gegen den jüdischen Sport zu reagieren und Wege zu finden, den Sportbetrieb aufrechtzuerhalten. Zudem wollten die Verbände die Gelegenheit nutzen, ihre ideologischen Ziele verstärkt zu vermitteln.
Jüdinnen und Juden in Deutschland waren eine heterogene Gruppe, die zum Teil sehr unterschiedliche Vorstellungen von Zugehörigkeit hatte. So war hauptsächlich die Haltung zum Zionismus der Anlass von heftigen Kontroversen zwischen den jüdischen Verbänden, und sogar zwischen den verschiedenen zionistischen Verbänden gab es Spannungen.6 Dieser innerjüdische Konflikt durchzog nicht nur den Sport, sondern den gesamten jüdischen Verbandsbereich und auch die Jugendorganisationen waren in gleicher Intensität betroffen.7
Die Tatsache, dass ehemalige Frontsoldaten von den diskriminierenden Maßnahmen des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ zunächst nicht betroffen waren, führte zu einem verstärkten Führungsanspruch des RjF innerhalb des deutschen Judentums. Dieser schon länger bestehende ideologische Konflikt zwischen dem zionistischen Makkabi und dem deutschnationalen RjF eskalierte nach 1933 in der geschilderten Lage der Bedrängung, weil die Verbände um ideologische Machtpositionen und ihren Führungsanspruch heftig konkurrierten. Im Verlaufe des Jahres 1933 hatten die Verbände zudem einen intensiven Streit um die Frage, ob osteuropäische Jüdinnen und Juden Mitglied in den Sportvereinen werden könnten, der sich erst klärte, als der Schild die Zulassung beschloss. Eine weitere Ursache für die Heftigkeit des Konfliktes wird darin gesehen, dass „die Kontrolle über den Sport mit der ideologischen Kontrolle über die Jugend gleichgesetzt wurde“8.
Der erste öffentliche Konflikt zwischen Makkabi und dem RjF entstand im Mai 1933: In einem Schreiben vom 6. Mai 1933 schlug der Vorsitzende der RjF, Leo Löwenstein Leo Löwenstein Leo Löwenstein (1879–1956) war ein deutscher Physiker, Chemiker und Sportfunktionär. Er diente im Ersten Weltkrieg und schied nach Ende des Krieges als Hauptmann der Reserve aus dem Militär aus. Er wurde u.a mit dem Eisernen Kreuz Erster Klasse ausgezeichnet. Nach dem Krieg war er als Physiker und Chemiker tätig. 1919 gründete er den „Reichsbund jüdischer Frontsoldaten“ und wurde zugleich dessen Vorsitzender. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und der Novemberpogrome 1938 blieb er zunächst von Verfolgung und Bedrohung verschont, der RjF wurde hingegen aufgelöst. Seit dem Jahr 1940 musste das Ehepaar Löwenstein Zwangsarbeit leisten, 1943 wurden sie in das KZ Theresienstadt deportiert. Sie überlebten die Shoa und emigrierten in der frühen Nachkriegszeit nach Schweden und später in die Schweiz. Löwenstein verstarb 1956 auf einer Reise in Israel. , Hitler vor, alle jüdischen Verbände aufzulösen und die jüdischen Organisationen zu zentralisieren, wobei er offenbar den RjF für die Führung vorgesehen hatte.
Als zudem die Unterstellung aller jüdischen Vereine unter den RjF in einem internen Memorandum gefordert wurde, das dem Makkabi-Präsidenten, Alfred Rabau Alfred Rabau Dr. Alfred Rabau war Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Berlin, Mitglied des Reichsausschusses jüdischer Sportverbände und Vorsitzender des Berliner Bar Kochba. , zugespielt wurde, reagierte dieser mit einem äußerst scharfen Artikel in der Jüdischen Rundschau.9 In den folgenden Monaten beruhigte sich das Verhältnis etwas und es wurde sogar eine Arbeitsgemeinschaft für Südwestdeutschland und Berlin gegründet, um einen gemeinsamen Spielbetrieb von Makkabi und Schild zu organisieren.
Möglich gemacht hatte diese Beruhigung auch die am 17. September 1933 offiziell gegründete Reichsvertretung der deutschen Juden (Reichsvertretung)
Die Tatsache, dass ehemalige Frontsoldaten von den diskriminierenden Maßnahmen des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ zunächst nicht betroffen waren, führte zu einem verstärkten Führungsanspruch des RjF innerhalb des deutschen Judentums. Dieser schon länger bestehende ideologische Konflikt zwischen dem zionistischen Makkabi und dem deutschnationalen RjF eskalierte nach 1933 in der geschilderten Lage der Bedrängung, weil die Verbände um ideologische Machtpositionen und ihren Führungsanspruch heftig konkurrierten. Im Verlaufe des Jahres 1933 hatten die Verbände zudem einen intensiven Streit um die Frage, ob osteuropäische Jüdinnen und Juden Mitglied in den Sportvereinen werden könnten, der sich erst klärte, als der Schild die Zulassung beschloss. Eine weitere Ursache für die Heftigkeit des Konfliktes wird darin gesehen, dass „die Kontrolle über den Sport mit der ideologischen Kontrolle über die Jugend gleichgesetzt wurde“8.
Der erste öffentliche Konflikt zwischen Makkabi und dem RjF entstand im Mai 1933: In einem Schreiben vom 6. Mai 1933 schlug der Vorsitzende der RjF, Leo Löwenstein Leo Löwenstein Leo Löwenstein (1879–1956) war ein deutscher Physiker, Chemiker und Sportfunktionär. Er diente im Ersten Weltkrieg und schied nach Ende des Krieges als Hauptmann der Reserve aus dem Militär aus. Er wurde u.a mit dem Eisernen Kreuz Erster Klasse ausgezeichnet. Nach dem Krieg war er als Physiker und Chemiker tätig. 1919 gründete er den „Reichsbund jüdischer Frontsoldaten“ und wurde zugleich dessen Vorsitzender. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und der Novemberpogrome 1938 blieb er zunächst von Verfolgung und Bedrohung verschont, der RjF wurde hingegen aufgelöst. Seit dem Jahr 1940 musste das Ehepaar Löwenstein Zwangsarbeit leisten, 1943 wurden sie in das KZ Theresienstadt deportiert. Sie überlebten die Shoa und emigrierten in der frühen Nachkriegszeit nach Schweden und später in die Schweiz. Löwenstein verstarb 1956 auf einer Reise in Israel. , Hitler vor, alle jüdischen Verbände aufzulösen und die jüdischen Organisationen zu zentralisieren, wobei er offenbar den RjF für die Führung vorgesehen hatte.
Als zudem die Unterstellung aller jüdischen Vereine unter den RjF in einem internen Memorandum gefordert wurde, das dem Makkabi-Präsidenten, Alfred Rabau Alfred Rabau Dr. Alfred Rabau war Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Berlin, Mitglied des Reichsausschusses jüdischer Sportverbände und Vorsitzender des Berliner Bar Kochba. , zugespielt wurde, reagierte dieser mit einem äußerst scharfen Artikel in der Jüdischen Rundschau.9 In den folgenden Monaten beruhigte sich das Verhältnis etwas und es wurde sogar eine Arbeitsgemeinschaft für Südwestdeutschland und Berlin gegründet, um einen gemeinsamen Spielbetrieb von Makkabi und Schild zu organisieren.
Möglich gemacht hatte diese Beruhigung auch die am 17. September 1933 offiziell gegründete Reichsvertretung der deutschen Juden (Reichsvertretung)
Reichsvertretung der deutschen Juden
Die Reichsvertretung der deutschen Juden wurde im September 1933 gegründet und war ein Zusammenschluss jüdischer Organisationen und Vereine als Gesamtvertretung des deutschen Judentums. 1935 musste die Vertretung ihren Namen in „Reichsvertretung der Juden in Deutschland“ umändern. 1939 wurde die Vertretung zu einer Zwangsorganisation umgeformt und erhielt den Namen „Reichsvereinigung der Juden in Deutschland“. Am 10. Juni 1943 wurde die Vereinigung aufgelöst.
. Um die Bedeutung hervorzuheben, untertitelte „Der Schild“ den Bericht über die erste Sitzung des Beirats der Reichsvertretung mit „Der innerjüdische Burgfrieden“10 und bezog sich damit historisch auf den sogenannten Burgfrieden, den Kaiser Wilhelm II. zu Beginn des Ersten Weltkriegs mit den Parteien des Deutschen Reichstags geschlossen hatte.Eine dauerhafte Befriedung zwischen den Verbänden konnte jedoch nicht herbeigeführt werden. Nach einer Prügelei zwischen Sportlern beider Verbände in Köln, sowie antizionistischen Kundgebungen während eines Handballspiels in Berlin verschärfte sich der Ton und mit Beginn des Jahres 1934 folgten gegenseitige Herabsetzungen in den Verbandszeitschriften. Den Höhepunkt des Konfliktes bildeten die Auseinandersetzungen in den jüdischen Zeitungen Mitte des Jahres 1934.
Im April 1934 beschloss der Makkabikreis den Spielbetrieb mit dem RjF auszusetzen und ihren Mitgliedern die Teilnahme an Sportfesten, an denen auch RjF-Vereine teilnahmen, zu untersagen.11 Die Zionistische Vereinigung für Deutschland (ZVfD) fasste am 6. Juni 1934 unter anderem den folgenden Beschluss: „Die Zugehörigkeit zur Zionistischen Vereinigung für Deutschland ist mit der Zugehörigkeit zum Reichsbund jüdischer Frontsoldaten und seinen Sportgruppen unvereinbar.“12 Am 22. Juni 1934 erschien im Schild der Artikel „Am Scheideweg“ von Hans Wollenberg, in dem dieser auf den Beschluss des ZVfD vom 6. Juni 193413 reagierte und der den Anlass für den hier betrachten Artikel im „Makkabi“ Nr. 10 bildet. An der Vereinsbasis waren diese Probleme kaum angekommen und die Sportlerinnen und Sportler gingen mit ihren Kameradinnen und Kameraden aus den anderen Verbänden kameradschaftlich um. Offensichtlich handelte es sich um einen Konflikt, der vor allem auf Funktionärsebene ausgetragen wurde.
Der heftige Konflikt zwischen dem Makkabi Verband und dem RjF blieb auch den staatlichen Behörden nicht verborgen, die daraufhin entsprechende Rückschlüsse zogen. So führte die Polizeidirektion Nürnberg-Fürth in ihrem Bericht zur Stimmungslage in der Bevölkerung vom 5. März 1934 wie folgt aus:
Es ist feststehende Tatsache, daß der Aufbau einer Turn- und Sportbewegung weder seitens der „deutsch-jüdischen“ Liberalisten noch seitens der Zionisten lediglich wegen des Sportes an sich vorgenommen wurde; beide Richtungen wollten ihre Turn- und Sportbewegung in erster Linie der Förderung ihrer jüdisch-politischen Bestrebungen nutzbar machen.14
Die Gründung des Reichsausschusses der jüdischen Sportverbände als alleinige Vertretung des jüdischen Sports in Deutschland am 21. September 1934 – auf Befehl des Reichssportführers von Tschammer und Osten – leitete eine Beruhigung der Verhältnisse ein. Aus Sicht des Reichssportführers wurden damit mehrere Ziele erreicht: Dem Ausland wurde im Vorfeld der Olympischen Spiele die vermeintliche Unabhängigkeit und Freiheit des jüdischen Sports demonstriert, die Gründung weiterer jüdischer Sportverbände konnte verhindert und durch die Konzentration der Vereine deren zentrale Überwachung erleichtert werden.
Angesichts der immer drückender werdenden antijüdischen Maßnahmen kam es zu einer Annäherung der bis dahin eher als assimilatorisch angesehenen Verbände, so auch des RjF, an ein zionistisches, nationaljüdisches Bewusstsein. Das Verhältnis zwischen Makkabi und RjF blieb problematisch und führte 1937 zur Klärung sportlicher Fragen vor einem Schiedsgericht des Reichsausschusses. Die sich zuspitzende politische Situation führte trotzdem zu einer Zusammenarbeit. 1937 wurde sogar ein gemeinsames Jüdisches Sportbuch herausgegeben – ohne gegenseitige Polemik.15
Nach den Novemberpogromen 1938 wurden jegliche sportliche Aktivitäten unmöglich gemacht, da den jüdischen Sportvereinen keine Sportstätten mehr zur Verfügung gestellt und die Verbände und Vereine aufgelöst wurden. „Aus Verfolgung und Diskriminierung wurde von nun an für deutsche Juden der Kampf um das nackte Überleben.“16
Nach den Novemberpogromen 1938 wurden jegliche sportliche Aktivitäten unmöglich gemacht, da den jüdischen Sportvereinen keine Sportstätten mehr zur Verfügung gestellt und die Verbände und Vereine aufgelöst wurden. „Aus Verfolgung und Diskriminierung wurde von nun an für deutsche Juden der Kampf um das nackte Überleben.“16
Metadaten
- Haupttitel
- Schluß jetzt!
- Untertitel
- (RjF bricht Reichsvertretungs-Vereinbarung)
- Datierung
- Juli 1934
- Sprachen
- Deutsch
- Quelle
- Anonymus: Schluß jetzt! (RJF bricht Reichsvertretungs-Vereinbarung). In: Der Makkabi: Organ des Deutschen Makkabikreises 36 (1934), Nr. 10 (Juli 1934). S. 6.
- Quellentyp
- Zeitungsartikel
- Bestandshaltende Einrichtung
- Zentralbibliothek der Deutschen Sporthochschule Köln
- Rechteinformation (Kommentar)
- CC BY-NC-SA 4.0
Informations-Bereich
Fußnoten
1.
2.
3.
4.
Zitiert nach Teichler, Hans-Joachim: Zum Ausschluß der deutschen Juden von den Olympischen Spielen 1936, in: Manfred Lämmer (Hg.): Die jüdische Turn- und Sportbewegung in Deutschland 1898–1938 (=Beiträge zu einer Tagung an der Führungs- und Verwaltungsakademie des Deutschen Sportbundes 7.–10. November 1988), St. Augustin 1989, S. 45–64, hier S. 48.
5.
6.
7.
8.
10.
11.
12.
14.
Polizeidirektion Nürnberg-Fürth, Bericht für die zweite Hälfte Februar, ("Politische Nachrichten (Halbmonatsbericht)), Nürnberg, 5.3.1934, StA Wü, LRA Aschaffenburg 2259, in: Otto Dov Kulka/Eberhard Jäckel (Hg.): Die Juden in den geheimen NSStimmungsberichten 1933–1945 (Gesamtausgabe) (= Schriften des Bundesarchivs, 62), Düsseldorf 2004, S. 128–136, hier S. 134.
15.
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