Ukrainische Literatur und Kultur im deutschsprachigen Raum Ukrainische Literatur und Kultur sind in Deutschland kaum bekannt. Im Gespräch gehen Maria Ivanytska, Professorin am Lehrstuhl für germanische Philologie und Translation an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kyjiw, jetzt MSCA4Ukraine-Stipendiatin an der Universität Tübingen, und...
Welche Sprache – welche Narrative? Seit 2014 kämpft die Ukraine um ihre Unabhängigkeit und Territorien, doch der Krieg eskalierte am 24. Februar 2022 zu einer epochalen Krise. Neben den militärischen Auseinandersetzungen führt der Konflikt zu einer zivilisatorischen Katastrophe, die mit grausamer Brutalität einhergeht. Zugleich...
Ortsporträt Welyka Danyliwka Welyka Danyliwka ist ein Vorort im Nordosten von Charkiw. Im Ort gibt es vor allem Einfamilienhäuser, dazu einen Wald, einen See und mehrere Schulen. Deshalb gilt W. Danyliwka als besonders familienfreundlich. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück – damals war er ein Weiler (Ukr. Chutir), später wurde er zu einem Militärstützpunkt. 1655 entstand hier die erste Kirche, gewidmet dem Heiligen Georg. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Ort nach Charkiw eingemeindet.
Einführungstext Wer ist Young Kharkiv? Die Interviews über die ersten Monate des Krieges in Charkiw führte die NGO „Young Kharkiv“. Wer aber ist „Young Kharkiv“ und welche Ziele verfolgt die NGO mit ihrem Oral-History-Projekt?
Ortsporträt Wohnheim Nr. 9 der Karasin-Universität Der Campus der Nationalen Universität W. N. Karasin in Charkiw besteht aus acht Wohnheimen, in denen mehr als 5.000 Studierende und Promovierende untergebracht sind. Das Wohnheim Nr. 9 der V. N. Karasin-Universität ist ein 9-stöckiges Gebäude. Es verfügt über eine Waschküche und einen Fitnessraum, in jedem Zimmer gibt es Internet. Das Wohnheim wird hauptsächlich von Studierenden der Fakultät für Mathematik und Informatik, der Historischen und der Philologischen Fakultät bewohnt und befindet sich auf dem Ludvík Svoboda-Prospekt 51.
Ortsporträt Ökopark Feldman Der Ökopark Feldman ist ein 140,5 Hektar großer regionaler Landschaftspark im Bezirk Derhatschi der Region Charkiw. Namensgeber des Parks ist Oleksandr Feldman, Charkiwer Multimillionär und Mäzen, dessen Stiftung den Park aufgebaut hat. Hauptbestandteil des Ökoparks ist ein Zoo mit rund 2.000 Tieren. Der Park verfügt über einen Streichelzoo, einen Club für junge Naturforscher, ein Fledermaus-Rehabilitationszentrum, einen Gastronomiebereich, einen Spielplatz und einen Reitplatz. Bereits am 24. Februar 2022, geriet der Ökopark unter den Beschuss der russischen Artillerie. In der Folge geriet der Ökopark regelmäßig in die Schusslinie, was zum Tod vieler Tiere und von sechs Mitarbeitern und Freiwilligen führte, die versuchten, die Tiere zu füttern. Anfang April 2022 wurden die meisten Tiere dank der Hilfe von Freiwilligen erfolgreich evakuiert und vorübergehend in anderen Zoos in der Ukraine untergebracht. Mehr als 300 Tiere starben im Ökopark, darunter Orang-Utans, Schimpansen, Hirsche, eine große Schildkröte, fast alle Pelikane und andere Tiere.
„Wir sind heute in einer anderen Welt aufgewacht“ (Annalena Baerbock) Stellungnahme der Copernico-Redaktion zum Krieg in der Ukraine mit einigen Hinweisen, wo Sie sich über Hintergründe des Krieges informieren können.