Ortsporträt Elbing Elbing kann als eine der frühsten und in der Folge bedeutsamsten Niederlassungen des Deutschen Ordens in Preußen gelten. Eine erste, noch hölzerne, Burganlage wurde 1237 errichtet. Die Siedlung, die sich um diese Befestigung herum entwickelte, gewann im Laufe des 13. Jahrhunderts als Hansemetropole rasant an Bedeutung und wurde 1251 Sitz des Landmeisters des Ordens. Zudem wurde hier das jährliche Kapitel des Ordens in Preußen einberufen. Nach 1246 wurde der Ausbau der örtlichen Anlage in Stein vorangetrieben und um 1270 herum begann der Bau einer großen Landmeisterresidenz. Bis zur Einrichtung des Hochmeistersitzes in der Marienburg 1309 war Elbing so ein Mittelpunkt der Ordensherrschaft in Preußen. 1454 wurde die Burg durch den Preußischen Bund belagert, übernommen und danach beinahe vollständig abgetragen.
Dokumentenserver Elektronischer Lesesaal (eL) der Martin-Opitz-Bibliothek Sie möchten in den digitalen Beständen der Martin-Opitz-Bibliothek recherchieren? In der Digitalen Sammlung finden Sie über 5.000 Digitalisate - von historischen Adressbücher über Monographien bis hin zu Zeitschriften.
Ortsporträt Engelsburg Bei der Engelsburg handelt es sich um einer der ältesten Burgen des Ordens, die als Steinbauten errichtet wurden. Nach Inbesitznahme einer vorher an gleicher Stelle bestehenden älteren Befestigung wurde die Anlage schrittweise ausgebaut. Zwischen 1278 und 1416 ist es gesichert, dass in der Engelsburg eine Kommende gesessen hat. 1413 war hier der abgesetzte Hochmeister Heinrich von Plauen inhaftiert. Bereits 1415 wurde die bestehende Komturei aufgelöst und 1454 fiel die Anlage an den preußischen Städtebund. 1657 wird die Burg im zweiten Nordischen Krieg (1655 bis 1661) schwer beschädigt. Nach einem zwischenzeitlichen Wiederaufbau verfiel die Anlage ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Schriftenreihe Erinnerung und Biographie der Deutschen aus Polen Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs fand das jahrhundertelange Zusammenleben zwischen verschiedensten Bevölkerungsgruppen in Polen vielfach ein jähes Ende. Eine Reihe der Martin-Opitz-Bibliothek vermittelt Einblicke in das Leben der damaligen deutschsprachigen Bevölkerung vor Ort, ihre Erinnerungen...
Autorenlesung Erlesenes Ostpreußen „Erlesenes Ostpreußen“ – so heißt die neue Videoreihe der Kulturreferentin für Ostpreußen und das Baltikum. Die Videos präsentieren Literatur von und über Ostpreußen und werden auf dem Youtube-Kanal des Ostpreußischen Landesmuseums veröffentlicht.
Wanderausstellung Ernst Stewner Seltene Einblicke in das Polen der 1930er und frühen 1940er Jahre bietet die Sammlung des bedeutenden Fotografen Ernst Stewner. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seines heute im Marburger Herder-Institut verwahrten Nachlasses.
Forschungsprojekt Erschließung archivarischer Bestände Das BKGE wirkt an der Erschließung von Archivbeständen mit Quellen zur Geschichte der Deutschen im östlichen Europa mit, um sie der wissenschaftlichen Öffentlichkeit leichter zugänglich zu machen und damit die Möglichkeiten der Forschung zu erweitern.
Infrastrukturprojekt | Ausstellungsprojekt Erweiterung um eine Abteilung „Immanuel Kant, Königsberg und die deutsche Aufklärung" 2024 wird weltweit des 300. Geburtstages des wichtigsten Philosophen der Moderne, Immanuel Kant, gedacht. Der Königsberger, der Ostpreußen nie verlassen hat, soll als Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums erstmalig in Deutschland eine dauerhafte museale Würdigung erhalten.
Internationale Kooperation Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität Das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS) ist eine internationale Initiative zur Erforschung, Dokumentation und Vermittlung der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Es fördert den Dialog über eine europäische Erinnerungskultur unter besonderer Berücksichtigung der...
Webdoku Familie Neumann Die Webdoku lädt Sie ein, eine Familiengeschichte zwischen Abschied und Neuanfang zu erkunden.
Online-Publikation Forschungsbeiträge - Zeitzeugenberichte zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa im 20. Jahrhundert Zeitzeugenberichte gelten gemeinhin als besonders authentischer Zugang zur Geschichte. Sie machen Geschichte nachvollziehbar, ja ‚lebendig‘. Aber stimmt das auch? Sind Zeitzeugenberichte in ihrer Subjektivität, Geformtheit und Lückenhaftigkeit nicht vielmehr eine problematische Quelle? Mit...
Infrastrukturprojekt Forschungsdatendienst für die Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung (OstData) Im Projekt OstData entsteht ein Forschungsdatendienst für die Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung mit interdisziplinärer und internationaler Anschlussfähigkeit.
Infrastrukturprojekt Forschungsinfrastruktur Kunstdenkmäler in Ostmitteleuropa (FoKO) Das Vorhaben „Forschungsinfrastruktur Kunstdenkmäler in Ostmitteleuropa“ ist ein internationales Verbundprojekt, das den Aufbau einer interaktiven kunsthistorischen Forschungsinfrastruktur zum Ziel hat, mit welcher Methoden, Konzepte und Produkte der digitalen Kunstgeschichte angewendet und...
Forschungsinfrastruktur Forschungsinfrastruktur Kunstdenkmäler in Ostmitteleuropa. Internationales Verbundportal (FoKO) Das FoKO-Portal ist eine interaktive Forschungsinfrastruktur, die die bislang noch unzureichend gewürdigten spezifischen Leistungen der Kunstproduktion in Ostmitteleuropa in den Fokus rückt und deren komplexe Zusammenhänge mit der Anwendung von digitalen Methoden und Konzepten online...
Forschungsstipendium Forschungsstipendien des IKGS Sie forschen zu südost- und zentraleuropäischer Kultur und Geschichte? Ein Forschungsstipendium ermöglicht Ihnen einen Forschungsaufenthalt am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) mit Zugang zur Spezialbibliothek und dem Archiv der Einrichtung.
Wanderausstellung Fotografien einer geteilten Landschaft Eine Ausstellung von Dawid Smolorz mit Fotografien von Thomas Voßbeck
Virtuelle Ausstellung Für, mit und gegen Napoleon. Revolution, Reform oder Restauration So sehr die Ära Napoleon ein Stück gesamteuropäische Geschichte ist, so sehr unterscheiden sich die Überlieferungen und Deutungen dieser Zeit in den einzelnen europäischen Staaten. Eine Doppelausstellung befasst sich mit den Ereignissen in Schlesien, den Hintergründen und der Historiographie...
Erschließungsprojekt GeoBib – Frühe deutsch- bzw. polnischsprachige Holocaust- und Lagerliteratur (1933-1949) Der Holocaust und seine Erinnerungsdiskurse stellen ein zentrales Forschungsfeld dar, nicht zuletzt weil das Erinnerungsgebot an den Holocaust nach wie vor hohe politische und öffentliche Relevanz besitzt. Bald wird es keine überlebenden Zeugen der NS-Verbrechen mehr geben – die ersten Texte,...
Forschungsprojekt Gesammelte Erinnerung - vom deutschen Heimatmuseum zum polnischen Regionalmuseum Wie wurden in der Nachkriegszeit deutsche Heimatmuseen in polnische Ortsmuseen umgestaltet? Welche Rolle spielten dabei die deutschen Sammlungen? Wurden sie instrumentalisiert, um politische Botschaften zu vermitteln? Ziel des Forschungsprojektes ist es, diese Fragestellungen anhand von polnischen...
Bestand Gesamtbestand der Forschungsmaterialien des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft Das Marburger Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft verfügt über umfangreiche und überaus vielfältige Bestände zur Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas. Sie sind aufgeteilt auf eine Bibliothek mit Musik- und Pressesammlung, auf ein...