Wanderausstellung Adeliges Leben im Baltikum Prachtvolle Kronleuchter, stuckverzierte Decken und von Musik erfüllte Salons – war das adelige Leben im Baltikum tatsächlich so prunkvoll?
Forschungsverbund Ambivalenzen des Sowjetischen Der Forschungsverbund erforscht am Beispiel von Russlanddeutschen und den sowjetischen Jüdinnen und Juden das vermeintliche Paradox der gruppenkonstituierenden kollektiven Repressionserfahrung und der alltäglichen individuellen sowjetischen 'Normalisierung'. Dabei richtet sich der Fokus...
Bilddatenbank Bildkatalog des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft In der Online-Datenbank des Bildarchivs finden Sie die bisher inventarisierten und digitalisierten Bildmaterialien aus den Sammlungen des Herder-Instituts sowie zusätzliche Bildquellen aus gemeinsamen Erschließungs- und Digitalisierungsprojekten mit Kooperationspartnern. Weitere analoge und...
Forschungsprojekt Das Bankhaus Georg Scheel & Co. Spielen in der Finanzwirtschaft nationale Fragen und ethnische Zugehörigkeit eine Rolle oder agiert die Finanzwelt transnational? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt anhand des Bankhauses Georg Scheel & Co nach.
Hintergrundartikel Dekolonisierung in der Russländischen Föderation Im Frühling 2023 fand in Berlin-Kreuzberg die Өmә-Ausstellung statt und erfuhr ein großes Medienecho. Die Ausstellung entlarvte nicht nur die Reproduzierbarkeit des russischen Imperialismus und bezeichnete den Krieg in der Ukraine als kolonial, sondern stellte auch politische Forderungen nach territorialer Unabhängigkeit.
Digitalisierungsprojekt | Forschungsprojekt Deutsche und polnische Akteure der Neuen Ökonomischen Politik (NĖP) Die Martin-Opitz-Bibliothek und die Viadrina-Universität kooperieren derzeit in einem Projekt zur Dokumentendigitalisierung, das durch ein elektronisches Themenmodul zur Nationalitätenpolitik und Territorialisierungsprozessen in der Sowjetukraine ergänzt werden soll. Beides sind Themen, die ...
Hintergrundartikel Diaspora des Übergangs Im Frühjahr 1946 wird das kleine Dorf Meerbeck im Schaumburger Land zum Schauplatz eines besonderen Kapitels europäischer Nachkriegsgeschichte: Vierzehn Spitzenspieler treffen sich in einem DP Camp zu einem „internationalen“ Schachturnier. Ihr Wettbewerb spiegelt die politischen Spannungen der Zeit, die Hoffnungen einer entwurzelten Elite und die komplizierten Begegnungen zwischen den Geflüchteten und der deutschen Dorfbevölkerung.
Hintergrundartikel Die Geschichte der Deutschsprachigen Wolhyniens als Teil einer globalen Migrationsgeschichte Durch Innovationen wie die Dampfschifffahrt und die Eisenbahn kam es seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zu einem starken Anstieg globaler Migrationsbewegungen. Die deutschsprachigen Wolhynier:innen waren Teil dieser Entwicklung, die sich zwischen den idealtypischen Polen freiwilliger und erzwungener Migration bewegte und wesentlich von der Durchsetzung des ethnonationalen Prinzips beeinflusst wurde. Im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen die Emigrationsbewegungen dieser Gruppe aus dem russländischen Gouvernement Wolhynien in der Zeit zwischen den 1860er Jahren und dem Ersten Weltkrieg. Auf die nachfolgenden Zwangsmigrationen der deutschsprachigen Wolhynier:innen geht der Beitrag ebenfalls kurz ein.
Infrastrukturprojekt Digitaler Atlas politischer Raumbilder zu Ostmitteleuropa im 20. Jahrhundert Die „Wiederkehr des Raumes“ ist seit gut zwei Jahrzehnten ein großes Thema der Geschichts- und Kulturwissenschaften, der kritischen Geographie und Kartographie. Der durch die nationalsozialistische Geopolitik lange Zeit negativ belastete Raumbegriff erfährt im „visual“ und „spatial...
Hintergrundartikel Displaced Persons zwischen Befreiung und Neuanfang Über elf Millionen Menschen galten 1945 als Displaced Persons. Diejenigen, die zunächst nicht zurückkehrten, lebten vor allem in DP-Camps in den westlichen Besatzungszonen Deutschlands und Österreichs. Wie erfuhren sie diese Zeit der Ungewissheit?
Objektgeschichte Ein Werkzeugkoffer mit Geheimfach Viele Museumsobjekte bergen Geheimnisse: Nicht selten sind Herkunft und Hersteller, ihr Alter oder ihre unterschiedlichen Besitzer kaum oder gar nicht bekannt. Häufig ist man auf Vermutungen und Schätzungen angewiesen. Ein Werkzeugkoffer aus dem heutigen Kasachstan jedoch ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein Geheimnisträger.
Hintergrundartikel Ein lettischer Valiant 2018 schenkte Juris Bļodnieks dem Museum „Latvians Abroad“ einen 1971er Plymouth Valiant – besprüht, fahruntüchtig und zwei Jahrzehnte unter einer Plane geparkt. Das Auto erzählt von lettischer Exilkultur in Nordamerika, von Protest, Patriotismus und der kreativen Ausdruckskraft der zweiten Generation im Ausland.
Hintergrundartikel Ein verlorenes Schatzhaus des Wissens Zwischen 1926 und 1945 war das UWI das zentrale Forschungszentrum der ukrainischen Emigration in Deutschland. Seine Bibliothek wuchs zur größten Sammlung ukrainischer Fachliteratur, wurde im Krieg verstreut und zeigt zugleich, wie das NS-Regime Wissenschaftsinstitutionen kontrollierte, um politische Interessen durchzusetzen.
Hintergrundartikel Gender und ‚der Osten‘ Geschlecht und Sexualität sind entscheidende Faktoren für antikommunistische und antislawische Einstellungen in der westdeutschen Nachkriegszeit. Phantasien und Ängste über eine umgekehrte Geschlechterordnung im ‚Osten‘ trugen wesentlich zu den anti-‚östlichen‘ Ressentiments im Deutschland der Adenauer-Ära bei.
Einführungstext Jazz im Ostblock Mehr als nur Musik: Im Kalten Krieg findet sich der Jazz plötzlich zwischen allen Fronten – und dient zugleich als Propagandawaffe, Freiheitssymbol und musikalische Brücke zwischen Ost und West.
Einführungstext Juden im östlichen Europa des zwanzigsten Jahrhunderts Das zwanzigste Jahrhundert sollte für das Judentum des östlichen Europa monumentale Veränderungen und noch nie dagewesene Herausforderungen mit sich bringen. Diese Geschichte wird hier durch sechs Stimmen jüdischer Frauen erzählt, deren Leben stark vom turbulenten Verlauf dieses Jahrhunderts geprägt wurden.
Digitalisierungsprojekt Jüdisch-Deutsche Bukowina 1918+ Die „Jüdisch-Deutsche Bukowina 1918+“ ist ein Digitalisierungsprojekt des Digitalen Forums Mittel- und Osteuropa und bietet freien Zugriff auf historische und zeitgeschichtliche Dokumente aus der Bukowina bzw. mit Bezug zur Bukowina. Der Zeitraum reicht vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die...
Hintergrundartikel Jüdische Nachkriegsmigration aus der UdSSR und die Refusenik-Bewegung Die jüdische Migration aus der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg (und auch nach deren Auflösung) ist eine der größten in der modernen Geschichte. Insgesamt 2,75 Millionen sowjetische Juden verließen die UdSSR in Richtung Israel, Vereinigte Staaten, Deutschland und anderswo. Die Haltung des sowjetischen Staates gegenüber der Auswanderung war bemerkenswert ambivalent: In einigen Fällen wurde sie erlaubt und sogar gefördert, in anderen wiederum wurde sie kontrolliert und stark eingeschränkt. Die jüdische Auswanderungsbewegung, die in den späten 1960er Jahren entstand und in den 1970er bis 1980er Jahren anhielt, wurde zu einem Beispiel für Widerstand und Aktivismus innerhalb des autoritären Systems, das zunehmend internationale Aufmerksamkeit erregte. Auf die eine oder andere Weise beeinflusste sie das Leben von Hunderttausenden von Menschen und veränderte das Erscheinungsbild vieler Städte und Gemeinden innerhalb und außerhalb der Sowjetunion.
Forschungsprojekt Karl Stumpp (1896-1982) Die Erforschung von Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen besitzt sowohl in historischer Perspektive als auch gegenwärtig eine hohe Relevanz. Karl Stumpp stellt bis heute eine Schlüsselrolle in der Identitätsbildung der Russlanddeutschen dar.