Schriftenreihe Arbeitsberichte In der Reihe "Arbeitsberichte" werden zusammenfassende Beschreibungen einzelner Bestände der Martin-Opitz-Bibliothek veröffentlicht.
Forschungsprojekt Architektur der Moderne im östlichen Europa Die Erforschung der Architekturgeschichte der Moderne im östlichen Europa ist ein kunsthistorisches Langzeitprojekt des BKGE, dessen Kern die Zusammenarbeit mit dem Architekturmuseum in Breslau/Muzeum Architektury we Wrocławiu bildet. Ein weiterer Schwerpunkt sind Übersetzungen zentraler...
Wanderausstellung Architektur und Städtebau der Freien Stadt Danzig (1920-1939) Es ist vielleicht der letzte Moment, um die Bauwerke aus der Epoche der Freien Stadt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, denn sie bilden ein wichtiges Element der Kulturlandschaft der ganzen Region.
Hintergrundartikel Aschkenas kulinarisch Das aschkenasische Judentum ist untrennbar mit dem östlichen Europa verbunden. Hier entstanden eigene jüdische Lebenswelten, die mit der Shoa nahezu vernichtet wurden. Doch die spezifischen Essgewohnheiten in ihrer Mischung aus religiösem Regelwerk und regionalen Einflüssen leben heute in Traditionen und Trends an vielen Orten weltweit weiter.
Forschungsprojekt Atlantis Europa erlebt eine Entvölkerung ländlicher Gebiete aus wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Gründen, sichtbar am Verschwinden von Dörfern.
Hintergrundartikel Auf dem Weg zum „neuen Ostland“ Das deutsche Kaiserreich hegte während des Ersten Weltkrieges weitreichende Expansionsvorhaben in Osteuropa. Vor allem das Baltikum wurde dazu bestimmt, als „neues Ostland“ zu einer deutschen Siedlungskolonie zu werden. Manches an diesen Plänen mutet wie ein Vorläufer nationalsozialistischer Eroberungspolitik an.
Hintergrundartikel Auf der Suche nach Heimat Seit dem Genozid an den Armeniern existieren gewissermaßen zwei Armenien: jenes der Diaspora, das im Exil neue Erinnerungen und Identitäten formt(e) – und jenes der Menschen, die ihr Heil in der Republik Armenien such(t)en. Dazwischen liegt eine Geschichte von Rückkehrsehnsucht, Idealbildern und ernüchternden Realitäten.
Überblicksbeitrag Aufarbeitung der NS-Verbrechen im Polen der Nachkriegszeit Die Aufarbeitung der NS-Verbrechen in Polen war fest in die Etablierung des neuen sozialistischen Herrschaftssystems um 1945 eingeschrieben. Sie reagierte auf die Kriegstraumata, wandte aber gleichzeitig die Regeln der juristischen Redlichkeit an – ein komplexes Panorama, das sich einfachen Deutungen entzieht.
Hintergrundartikel Aufstiegsträume auf der Kuhweide Die Volksrepublik Polen hat das Leben von Kindern und Jugendlichen auf dem polnischen Land radikal verändert. Wenn auch das Kühehüten immer noch zu den Aufgaben von vielen gehörte, waren ihre Erwartungen an die Zukunft nun ganz andere. In Texten, die im Rahmen von sogenannten „Erinnerungswettbewerben“ verfasst wurden, schrieben sie selbst über diese Zukunftsperspektiven und ihr eigenes Aufwachsen.
Hintergrundartikel Aus Fastenregeln werden Speisetabus In fast allen Religionen spielen Ernährungsregeln und Speisetabus eine wichtige Rolle. Das Beispiel der russischen Altgläubigen zeigt, welche Bedeutung Nahrungspraktiken und Körperbildern in der Abgrenzung von Andersgläubigen zukommen kann.
Forschungsprojekt Aus den Giftschränken des Kommunismus Was sagt der Inhalt einer Überwachungsakte tatsächlich über die kommunistische Epoche und ihre Akteure aus? Lassen sich Opfer- und Täterrollen immer eindeutig zuordnen? Wo endet die Aufarbeitung zum Wohle der Gesellschaft und wo beginnen persönliche Rachefeldzüge?
Hintergrundartikel Aus einem fernen Land in meine Heimat Ukraine Die Briefe von Hanna Pastuch schildern das Schicksal einer im Jahr 1943 aus ihrer ukrainischen Heimat verschleppten jungen Frau, die bis 1945 als Zwangsarbeiterin in Deutschland arbeitet. Durch das Schreiben von Briefen versucht sie, die Verbindung zu ihrer Heimat und ihrer Familie aufrechtzuerhalten.
Dauerausstellung Ausgepackt In der Dauerausstellung werden Gepäckstücke und die Geschichte(n) ihrer Besitzer:innen, der Russlanddeutschen, „ausgepackt“. Es sind Geschichten, die durch wiederholte Migration, verschiedene Heimaten und Identitäten geprägt sind – und auch heute noch ein wichtiger Bestandteil der...
Einführungstext Auswanderung, Zwangswanderung, Eiserner Vorhang Osteuropa ist ab dem späten 19. Jahrhundert ein ‚Migrationshotspot‘: Erst als Kerngebiet der Übersee-Auswanderung, ab Ende des 1. Weltkriegs der ethnischen Zwangsmigration. Im Kalten Krieg war Emigration fast unmöglich. Heute sind viele Länder der Region Teil des EU-Freizügigkeitsraums.
Zeitschrift BLICKWECHSEL Das reich illustrierte Magazin zeigt den Facettenreichtum deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa anhand von essayistischen und literarischen Texten, Bildstrecken und populärwissenschaftlichen Aufsätzen.
Backup Ukraine Wie können ganz normale Ukrainer:innen bei der Bewahrung des kulturellen Erbes in Kriegszeiten eine Rolle spielen? Ein Projekt, das sie dazu befähigt, ist Backup Ukraine. Es ermöglicht Freiwilligen in der Ukraine, Objekte im Land zu scannen, die dann in 3D-Modelle umgewandelt und in der digitalen...
Publikationsprojekt Baltische Aufklärung Das Projekt rückt am Beispiel des historischen Baltikums (Estland, Livland, Kurland) die Ambivalenzen und Asymmetrien der Aufklärung in den Blick. In Kooperation mit der Universität Tartu und weiteren Partnern aus dem Baltikum und Deutschland werden drei Bände vorbereitet und damit in der...
Ortsporträt Barabaschowo Markt Der Markt Barabaschowo befindet sich im Stadtteil Saltiwka, dem am meisten zerstörten Stadtteil. Der Markt gilt als der größte Industrie- und Haushaltswarenmarkt der Ukraine und ist mit einer Fläche von über 75 Hektar der größte im östlichen Europa und einer der größten Märkte der Welt. Am 17. März 2022, während der Kämpfe um Charkiw, beschossen russische Truppen den Markt mit Grad-Mehrfachraketenwerfern, was zu zahlreichen Bränden in verschiedenen Teilen des Marktes führte. In kürzester Zeit griff das Feuer fast auf den gesamten Markt und auf die benachbarten Privathäuser über. Der brennende Markt wurde ein zweites Mal beschossen, wobei ein Feuerwehrmann getötet wurde. Am 25. März wurde der Markt erneut beschossen. Infolge der zahlreichen Angriffe wurde ein großer Teil des Marktes zerstört, und der Brand verschiedener Materialien, vor allem von Plastik, verursachte massive Umweltschäden, die von der staatlichen Umweltinspektion der Ukraine auf fast 2 Milliarden UAH geschätzt werden.
Wanderausstellung Barocke Sakralarchitektur in Wilna: Verfall und Erneuerung Die heutige litauische Hauptstadt Vilnius (dt. Wilna) war nicht nur lange Zeit Teil eines hybriden, polnisch-litauischen Staates, sondern wurde darüber hinaus über Jahrhunderte durch unterschiedlichste Kulturen geprägt. Exemplarisch sichtbar wird dies in ihren Sakralbauten mit ihrem vielfach...
Wanderausstellung Bedeutende Tschechen Wie nahm etwa Antonín Dvořák die deutsche Sprache wahr? Welche Beziehung hatten der Komponist Leoš Janáček oder die Sopranistin Ema Destinová zur Habsburgermonarchie? Was bewegte Karel Čapek und Tomáš Garrigue Masaryk zu ihrem Engagement für ein friedliches deutsch-tschechisches...