„Die Diaspora ist mit uns!“
Chișinău (Bevölkerungszahl 2024: 567.038) ist die Hauptstadt der Republik Moldau. Sie liegt in der Mitte des Landes am Fluss Bâc. Im 13. Jahrhundert gehörte die Stadt zum Fürstentum Moldau, das zunächst von Polen, dann vom Osmanischen Reich abhängig war. Einen Aufschwung erlebte Chișinău erst nachdem es 1818 russisch wurde. 1918-1940 gehörte Chișinău zu Rumänien, bis die Stadt mit Bessarabien von der UdSSR annektiert wurde. Heute ist Chișinău baulich von der Entwicklung während der sowjetischen Zeit nach dem Ende der deutsch-rumänischen Besetzung (1941-1944) geprägt. Seit 1991 bzw. 1992 ist Chișinău die Hauptstadt der unabhängigen Republik Moldau.
Moldawien, auch als Republik Moldau bezeichnet, ist ein im südöstlichen Europa gelegener Binnenstaat. Das Land grenzt an die Ukraine und Rumänien. Moldawien wird von knapp 3,5 Millionen Menschen bewohnt, die größtenteils Rumänisch, Russisch und Ukrainisch sprechen. Der größte Fluss des Landes ist der Pruth.
Der Weg zur Diaspora? Moldau und die Migration
Die Sowjetunion (SU oder UdSSR) war ein von 1922 bis 1991 bestehender Staat in Osteuropa, Zentral- und Nordasien. Sie ist aus dem sog. Sowjetrussland hervorgegangen, dem Nachfolgestaat des Russländischen Kaiserreichs. Den Kern der Union und zugleich ihren größten Teil bildete die Russische Sowjetrepublik, hinzu kamen weitere Teilrepubliken. Ihre Zahl variiert über die Zeit hinweg und steht im Zusammenhang mit der Besatzung anderer Länder (Estland, Lettland, Litauen), nur kurzzeitig bestehenden Sowjetrepubliken (Karelo-Finnland) oder mit der Teilung bzw. Zusammenlegung von Sowjetrepubliken. Zusätzlich gab es zahlreiche autonome Republiken oder sonstige Gebietseinheiten mit einem Autonomiestatus, der sich im Wesentlichen auf eine sprachliche Autonomie der Minderheiten beschränkte.
Die UdSSR bestand vor ihrer formellen Auflösung aus 15 Sowjetrepubliken mit einer Bevölkerung von ungefähr 290 Millionen Menschen. Mit ca. 22,4 Millionen km² bildete sie den damals größten Flächenstaat der Welt. Die Sowjetunion war eine sozialistische Räterepublik mit einem Einparteiensystem und einer fehlenden Gewaltenteilung.
Rumänien ist ein von knapp 20 Millionen Menschen bewohntes Land in Südosteuropa. Die Hauptstadt des Landes ist Bukarest. Der Staat liegt direkt am Schwarzen Meer, den Karpaten und grenzt an Bulgarien, Serbien, Ungarn, die Ukraine und Moldau. Rumänien entstand 1859 aus dem Zusammenschluss der Moldau und der Walachei. In Rumänien liegt das für die dortige deutsche Minderheit zentrale Gebiet Siebenbürgen.













