Von unseren Mitgliedern

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Transcription (German)

Von unseren Mitgliedern
(Eine Freudenbotschaft haben wir aus 
Bzenec
deu. Bisenz, yid. pizenc, yid. פיזענץ, ces. Bisnice

Bzenec ist eine Kleinstadt (Bevölkerungszahl 2022: 4.565) in der historischen Region Mähren im Südosten Tschechiens. Bis zum 14. Jahrhundert war sie der Hauptort eines Gaus. Ab 1590 gehörte sie zur Herrschaft Bisenz, die mehrfach den Besitzer wechselte. Erst 1848 erhielt sie mit der Ablösung der Standesherrschaft vollwertige Stadtrechte. Die jüdische Gemeinde von Bzenec gehörte im 18. Jahrhundert zu den größten in Mähren. 1782-1919 unterlag die jüdische Gemeinde in Bzenec nicht der Gerichtsbarkeit der Stadt.

 erhalten; Lt. Eugen Eisler Eugen Eisler (geb. 1887) war ein Bankbeamter und Sportfunktionär. Er gehörte zu den Mitbegründern des Sportclubs Hakoah Wien und war Mitglied des Straf- und Meldeausschusses (STRUMA). Mit dem „Anschluss“ Österreichs war Eisler der Judenverfolgung ausgesetzt. Er konnte in die USA emigrieren und förderte dort den Aufbau zionistischer (Sport-)Organisationen. ist aus Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt. Nur kurze Zeit dauert mehr seine Quarantäne, dann werden wir den allzu lang Vermißten bei uns begrüßen können. Obwohl er über 3 Jahre tausende Kilometer von uns entfernt weilte und nur selten eine Nachricht zu ihm gelangte, ist er der Alte geblieben. Seinem ersten ausführlichen Schreiben an die Hakoah wollen wir nun folgendes entnehmen: …… bin im März aus Sibirien entflohen und irrte 3 Monate in Russland herum, bis es mir gelang über die Grenze zu rutschen. Ich bin vollkommen gesund und frisch und freue mich der Hakoah meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen zu können. Es ist mir fast unfaßbar, wie das alles so klappt. Die Express zugesandten Hakoahnachrichten haben mir eine ungeheuere Freude bereitet. Alle hängen mit Leib und Seele am Klub, so haben wir doch nicht vergeblich gearbeitet. Vorläufig mache ich Gehversuche, da ich 40 Monate fast ununterbrochen eingepresst und von der Aussenwelt abgeschnitten war………
Egon Pollak Egon Pollak Egon Erwin „Gitschi“ Pollak (auch: Polak oder Pollack) (1898–1984) war ein österreichischer Fußballspieler und Sportjournalist. Nach dem Krieg gehörte er zur Ersten Mannschaft, die 1925 Erster Österreichsicher Meister wurde. 1924 gab Pollak sein einziges Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft. Mitte der 1930er Jahre wanderte er nach Palästina aus. Dort betreute er Maccabi Tel Aviv und die Nationalmannschaft Palästina/Erez Israel. Mit der Nationalmannschaft nahm er an der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1938 teil. 1948 übernahm Pollak (erneut) den Trainerposten der israelischen Nationalmannschaft und betreute diese in ihrem ersten Spiel nach der Staatsgründung. der brave Spieler unserer ersten und Reservemannschaft ist vor einigen Tagen ins Feld abgegangen.
Otto Grossmann wurde zum Fähnrich ernannt.
Wir gratulieren!!
Jenö Gansl Jenö Gansl (vermutlich 1894–1926) war Stürmer beim SC Hakoah Wien. Er war der älteste von fünf Brüdern (seine Brüder waren Isidor, Moritz „Karl“, Max und Walter). Die Gebrüder Gansl wuchsen in einem streng orthodoxen Elternhaus auf, welches das Fußballspielen missbilligte. Dennoch waren alle Söhne in der Hakoah aktiv. , wurde zum Korporal befördert.
Wir gratulieren!
Fähnrich Fritz Baar Fritz Baar (auch: Barcheles) (1893–1966) war Spieler in der Reservemannschaft des SC Hakoah Wien. Nach dem Ersten Weltkrieg war er vor allem als Sportjournalist in Wien tätig. Mit dem „Anschluss“ Österreichs wurde er in das Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Nach seiner Freilassung emigrierte er 1938 nach Palästina. Bereits 1947 kehrte er nach Wien zurück und betätigte sich wieder als Sportjournalist. ist momentan dem 18. Korps-Kmdo.Feld- |5| post 421 zugeteilt.
Er grüßt alle Hakoahaner im Felde.
 
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Unser Bruderverein “Makkabäa”, Pressburg “Makkabäa”, Pressburg Makkabi Pressburg gehörte zum Kreis Westösterreich, dem zweiten Kreis der jüdischen Turnerschaft. , hat wieder sehr schöne Erfolge aufzuweisen. Er spielte gegen “Eto” Raab “Eto” Raab Eto Raab war ein Fußballverein in Österreich-Ungarn. 2 : 2 unentschie#en (Meisterschaft) und siegte in Freundschaftsspielen gegen die Wiener Vereine Bewegung 12:0 und Sturm 1907 4 : 3. Am 23. ds.M ds.M des Monats weilt er bei uns zu Gast.
Auch die “Hasmonea” Lemberg “Hasmonea” Lemberg Der jüdische Sportklub Hasmonea Lemberg gründete sich im Jahr 1908 und war einer der ersten jüdischen Sportvereine in Österreich-Ungarn. Der Sport- und Fußballverein bestand bis zur sowjetischen Besatzung Ostpolens im September 1939 im Rahmen des Hitler-Stalin-Pakts.  weist jetzt einen sehr regen Sportbetrieb auf. Obwohl unsere Gesinnungsgenossen durchwegs auf junge Mitglieder angewiesen sind, halten sie sich sehr stramm. Ihre letzten Resultate waren: Pogon I. 1 : 4. Polonia I. Przemysl. 1 : 6 (1 : 1).
Unsere Schwimmsektion, die unter der tüchtigen Leitung des aus der Gefangenschaft zurückgekehrten Max Berger und Ernst Freyers steht ist im steten Aufschwung begriffen. Die Trainingsabende finden jeden Montag und Freitag im Brünnlbad statt und sind durchschnittlich von 40 Damen und 20 Herren besucht. Weiters finden regelmäßige Schwimmübungen in der Militärschwimmschule statt.

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