Jan Musekamp ist Vizedirektor des DHI Warschau. Von 2018 bis 2024 war er als Gastprofessor an der University of Pittsburgh in Pennsylvanien tätig (Department of History und European Studies Center). Zuvor unterrichtete er osteuropäische Geschichte an der Europa-Universität Viadrina und war Postdoc an der Washington University in St. Louis/Missouri.
In Lehre und Forschung konzentriert er sich auf die ostmitteleuropäische Kultur- und Migrationsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seine Hauptinteressengebiete sind Fragen von Mobilität, (Zwangs-) Migration, kultureller Aneignung in osteuropäischen Grenzregionen und transnationale Geschichte.
In seiner Promotion “Zwischen Stettin und Szczecin: Metamorphosen einer Stadt von 1945 bis 2005” (Wiesbaden: Harrassowitz 2010) behandelt Jan Musekamp Probleme von Zwangsmigrationen und kultureller Aneignung in der polnischen Grenzstadt Stettin zwischen 1945 und 2005. In seinem neuesten Buch “Shifting Lines, Entangled Borderlands. Mobilities and Migration along the Prussian Eastern Railroad” (Bloomington: Indiana University Press, 2024) analysiert er die Auswirkungen der Eisenbahn auf die Entwicklung internationaler Netzwerke im 19. Jahrhundert. Sein aktuelles Forschungsprojekt befasst sich mit der Geschichte der deutschsprachigen Bevölkerung Wolhyniens als transnationaler Geschichte von Migration und Integration.
(Foto: Heide Fest, Europa-Universität Viadrina)
(Foto: Heide Fest, Europa-Universität Viadrina)


