Hintergrundartikel Keine „Stunde Null“ nach der Shoah Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland zum Zufluchtsort für fast 300.000 Juden. Sie lebten wie andere sogenannte Displaced Persons (DPs) in jüdischen oder gemischten DP-Lagern und spielten eine bedeutende Rolle für das Wiederaufleben des europäischen Judentums. Ihr Schicksal ist heute jedoch nur wenigen bekannt.
Editorial (Nach-)Klänge der Bukowina Der Klang der Vielstimmigkeit: Die kulturelle Vielfalt der Bukowina zeigt sich insbesondere in ihrer kaum bekannten Musik- und Liedkultur – in der vergangenen wie aktuellen. Zwölf Musikbeiträge geben einen Einblick in die Musikgeschichte einer vielseitigen Landschaft am nordöstlichen Rand der Karpaten.
Vermittlungsprojekt (Nach-)Klänge der Bukowina: Musikkulturen einer multiethnischen Region Von Volkslied bis Hochkultur – mit diesem Projekt widmen sich das Bukowina-Institut, die Kulturreferentin für Siebenbürgen, der Fachbereich Musikvermittlung des Leopold-Mozart-Zentrums der philosophisch-sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg sowie das Jüdische Museum...
Forschungsprojekt (Selbst-)Bilder einer Habsburger Peripherie in der Hochmoderne Welche Rollen spielten Ansichtskarten im Nationalitätenkampf des ausgehenden 19. Jahrhunderts? Wie erfolgte die Darstellung der unterschiedlichen Ethnien? Wie sahen die (Selbst)Bilder des Kronlandes aus, das zusammen mit Galizien als Armenhaus Cisleithaniens galt? Diese und andere Fragen bilden die...
Sonderausstellung 1920 - eine Provinz verschwindet Der Erste Weltkrieg war eine wichtige Zäsur in der Geschichte der Provinz Westpreußen. Die in den Versailler Verträgen ausgehandelten Eckpunkte beendeten die Eingliederung Westpreußens ins preußische Staatsgebiet und gliederten die Region in die neugegründete polnische Zweite Republik ein...
Publikationsprojekt | Tagungsprojekt | Forschungsprojekt 300 Jahre Immanuel Kant (1724–2024) Im Jahr 2024 jährt sich der Geburtstag des Königsberger Philosophen Immanuel Kant zum 300. Mal. In Vorbereitung auf das Kant-Jahr 2024 koordiniert und organisiert das BKGE verschiedene Aktivitäten rund um das Thema "Immanuel Kant".
Forschungsprojekt A Land on the Move: Transnational Perspectives on Belarusian History and Culture Dieses von der EU finanzierte Forschungsprojekt untersucht die Geschichte und Kultur von Belarus anhand von vier Fallstudien, die jeweils zur Entwicklung eines transnationalen theoretischen Rahmens beitragen. Dieser Ansatz betont die gemeinsame Entstehung und Vernetzung von Geschichte und Kultur. Er...
Hintergrundartikel Abraham Hannibal Am Anfang der Geschichte der Afrikanischen Diaspora in Russland steht Abraham Petrovič Hannibal (ca. 1696-1781), einer der ersten russischen Aufklärer und der Urgroßvater des wichtigsten Dichters und Begründers der modernen russischen Sprache, Alexander Puschkin.
Objektgeschichte Abschied nach 500 Jahren Eine Urkunde im Schlesisches Museum zu Görlitz bezeugt den Erwerb des Dorfes Gleinitz durch die Brüder Nikolaus, Georg und Ladislaus von Niebelschütz 1446. Nur aus Zufall rettet der Sohn der Familie Niebelschütz, der damals 15jährige Harald von Niebelschütz, 1945 die Urkunde und schenkte sie 2017 dem Museum.
Seminarreihe Academia Silesia Deutsch, polnisch, schlesisch, europäisch? Identität(en) und Erinnerung(en) sind vielschichtig, veränderlich und nicht immer leicht in Worte zu fassen. Umso besser, dass sie im Rahmen der „Academia Silesia“ im HAUS SCHLESIEN für eine Woche im Fokus stehen!
Forschungsprojekt Acting or Re-acting. Negotiating Local, National and Transnational Dimensions of Sustainability in Poland since the 1970s Das Projekt erforscht den Austausch und die Spannungen zwischen transnationalen und nationalen Debatten über Nachhaltigkeit in Polen seit den 1970er Jahren. Das Projekt versucht zu analysieren, wie Akteure von Regierungen und Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO) an transnationalen Debatten um...
Kulturinstitut | Forschungseinrichtung Adalbert Stifter Verein e.V. Der Adalbert Stifter Verein pflegt und fördert den deutsch-tschechischen Dialog. Er hält das deutschböhmische Kulturerbe lebendig und trägt zur besseren Kenntnis der gemeinsamen Kultur und ihrer europäischen Kontexte bei.
Hintergrundartikel Adam Mickiewicz Adam Mickiewicz, der polnische Romantiker, Poet, Übersetzer und Journalist, war die meiste Zeit seines Lebens Migrant. Außerdem reiste er zum Vergnügen, zu wissenschaftlichen Zwecken und auf politischer Mission u.a. nach Berlin, Rom, Konstantinopel. Eine Beschreibung der Ortswechsel zeigt eine mobile und transnationale Lebensgeschichte.
Wanderausstellung Adeliges Leben im Baltikum Prachtvolle Kronleuchter, stuckverzierte Decken und von Musik erfüllte Salons – war das adelige Leben im Baltikum tatsächlich so prunkvoll?
Hintergrundartikel Agata, Dorota, Iwona, Jolanta „Ein Glück, dass wir diesen Kindergarten hatten!“ Sagen alle vier. Anfang der 1970er Jahre war das. Agata und Jolanta leben heute in Deutschland, Dorota und Iwona sind in Masuren geblieben. Ort des Glücks war das Lehndorffsche Schloss, der „Pałac“. In den herrschaftlichen Räumen erlebten sie Geborgenheit, sie spielten zwischen den alten Eichen, badeten im See. Ein Mikrokosmos abseits der Erwachsenenwelt, ihrer Sorgen und Traumata.
Workshopreihe Aktuelle Forschungen zu... Die Workshopreihe des Herder-Instituts stellt aktuelle Forschungstrends und -themen der historischen Ostmitteleuropaforschung vor.
Projektförderung Allgemeine Projektförderung des Bundesminsteriums des Innern (BMI) nach §96 Bundesvertriebenengesetz Sie möchten zur Erforschung, Bewahrung oder Vermittlung des deutschen Kulturerbes im östlichen Europa beitragen? Die BKM fördert u.a. Forschungsvorhaben, Tagungen, Publikationen, Theater-, Film- oder Ausstellungsproduktionen. Es werden außerdem Projekte zur Förderung des kulturellen Austauschs...
Forschungsverbund Ambivalenzen des Sowjetischen Der Forschungsverbund erforscht am Beispiel von Russlanddeutschen und den sowjetischen Jüdinnen und Juden das vermeintliche Paradox der gruppenkonstituierenden kollektiven Repressionserfahrung und der alltäglichen individuellen sowjetischen 'Normalisierung'. Dabei richtet sich der Fokus...
Amore Studii. Aus Liebe zum Lernen Schon im Mittelalter gab es mächtige und gebildete Frauen – auch ohne formellen Bildungsabschluss.