Spielen in der Finanzwirtschaft nationale Fragen und ethnische Zugehörigkeit eine Rolle oder agiert die Finanzwelt transnational? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt anhand des Bankhauses Georg Scheel & Co nach.
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Am Beispiel der wichtigsten deutschbaltischen Bank der Zwischenkriegszeit in 
Estland
eng. Estonia, est. Eesti

Estland ist ein Land in Nordosteuropas und zählt geografisch zu den baltischen Staaten. Das Land wird von ungefähr 1,3 Millionen Menschen bewohnt und grenzt an Lettland, Russland und die Ostsee. Die bevölkerungsreichste Stadt und Hauptstadt zugleich ist Tallinn. Estland ist seit 1991 unabhängig und Mitglied der Europäischen Union.

, dem Bankhaus Georg Scheel & Co, wird die Verflechtung der deutschbaltischen Minderheit mit nationalen und internationalen Institutionen und Netzwerken in der Zwischenkriegszeit untersucht. Das Bankhaus wusste seine nationalen und internationalen Kontakte zu nutzen, um zu einer der wichtigsten Finanzorganisationen der jungen Republik zu werden. Dabei spielten illegale Goldtransaktionen aus der 
Sowjetunion
eng. Soviet Union, deu. Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, rus. Союз Советских Социалистических Республик, rus. Sovetskiy Soyuz, rus. Советский Союз

Die Sowjetunion (SU oder UdSSR, Russisch: Союз Советских Социалистических Республик, СССР) war ein von 1922 bis 1991 bestehender Staat in Osteuropa, Zentral- und Nordasien. Die UdSSR wurde von ungefähr 290 Millionen Menschen bewohnt und bildete mit ca. 22,5 Millionen Quadratkilometern den größten Flächenstaat der Welt. Die Sowjetunion war eine sozialistische Räterepublik mit einem Einparteiensystem.

 ebenso eine Rolle wie die Kreditbeschaffung aus Deutschland oder die enge Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der deutschbaltischen Minderheit und den estnischen politischen und wirtschaftlichen Eliten.  
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