Hintergrundartikel Keine „Stunde Null“ nach der Shoah Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland zum Zufluchtsort für fast 300.000 Juden. Sie lebten wie andere sogenannte Displaced Persons (DPs) in jüdischen oder gemischten DP-Lagern und spielten eine bedeutende Rolle für das Wiederaufleben des europäischen Judentums. Ihr Schicksal ist heute jedoch nur wenigen bekannt.
Hintergrundartikel Aufstiegsträume auf der Kuhweide Die Volksrepublik Polen hat das Leben von Kindern und Jugendlichen auf dem polnischen Land radikal verändert. Wenn auch das Kühehüten immer noch zu den Aufgaben von vielen gehörte, waren ihre Erwartungen an die Zukunft nun ganz andere. In Texten, die im Rahmen von sogenannten „Erinnerungswettbewerben“ verfasst wurden, schrieben sie selbst über diese Zukunftsperspektiven und ihr eigenes Aufwachsen.
Hintergrundartikel Das Copernicus-Jahr 1973 in der Volksrepublik Polen Die polnischen Feierlichkeiten zum Copernicus-Jahr 1973 waren breit angelegt und hatten Auswirkungen auf Wissenschaft, Öffentlichkeit und internationale Beziehungen. Ein zentrales Ereignis des Jubiläums war ein aufwendiger Spielfilm über das Leben von Kopernikus.
Hintergrundartikel Der Białystoker Ghettofriedhof als Schauplatz geschichtspolitischer Auseinandersetzungen Die Geschichte der ostpolnischen Nekropole ist ein Brennglas auf die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts und die polnisch-jüdischen Beziehungen nach der Shoa. Die heutige Erinnerung an den geschichtsträchtigen Ort oszilliert zwischen Desinteresse, städtischer Imagepflege und ritualisiertem Pflichtbewusstsein.
Hintergrundartikel Juden in Polen unmittelbar nach dem Holocaust Selbstbestimmung und Gewalt, Trauer und Neuanfang, Wiederaufbau und Emigration – Fotografien zeigen die Ambivalenz jüdischen Lebens im Nachkriegspolen. Wie sind diese Bilder entstanden und überliefert worden, welche Leerstellen haben sie?
Hintergrundartikel Ortsnamen im Wandel Die Republik Polen hat eine bewegte Geschichte – so auch die Namen ihrer Orte. Kaum eine Stadt oder ein Dorf besitzen nur einen einzigen Ortsnamen. Insbesondere für die historische Forschung gestaltet sich die Angelegenheit teilweise sehr kompliziert.
Hintergrundartikel Plünderfieber Der Historiker Marcin Zaremba beschreibt in „Die große Angst. Polen 1944–1947: Leben im Ausnahmezustand“ eine erschütterte Gesellschaft. Plünderungen, das zeigt folgender Auszug aus dem Buch, stießen dabei vielerorts auf Akzeptanz statt Ächtung.
Open-Air-Ausstellung Schnappschüsse aus Warschau. Bilder von Hans-Joachim Orth 1959-1970 Rund 4.500 Farbdias des westdeutschen Journalisten und Polenberichterstatters Hans-Joachim Orth (1922-2012) entstanden im Rahmen seiner ab Mitte der 1950er Jahre regelmäßig durchgeführten Reisen in die sozialistische Volksrepublik Polen.
Hintergrundartikel Von „weiblichen Tugenden“ und „unzähmbarer Männlichkeit“ Historisch betrachtet war Sexualkunde vor allem ein Fach, das wichtiges Grundwissen über die menschliche Fortpflanzung und Gesundheit vermittelte. Indirekte und direkte Äußerungen zu Geschlechterrollen zeigen uns jedoch auch immer das Gesellschaftsbild, in dessen Sinne eine junge Generation erzogen werden sollte und soll.
Hintergrundartikel Wie der Jazz nach Polen kam Freiheit, Unabhängigkeit, Modernität, alternativer kultureller Lebensentwurf und musikalischer Widerstand gegen das kommunistische Regime – all diese Eigenschaften wurden der Jazz-Szene in der Volksrepublik Polen zugeschrieben, die als wegweisend für die Entwicklung anderer Jazz-Kulturen im gesamten Ostblock galt. Doch wie konnte sich der Jazz überhaupt in Polen etablieren?
Hintergrundartikel „Inmitten von Freunden“ im Land der Täter:innen? Was bleibt vom Leben nach dem Konzentrationslager? Anhand privater Fotoalben zweier polnischer Überlebender beleuchtet der Beitrag das Dasein als Displaced Persons in Nachkriegsdeutschland und Australien – zwischen Verlust, politischem Druck und dem Versuch, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, einen neuen Anfang zu wagen.