Poznań (Bevölkerungszahl 2025: 534.239) ist die fünftgrößte Stadt Polens. Sie liegt im Westen des Landes. Die Messe- und Universitätsstadt liegt in der historischen Landschaft Großpolen und ist zugleich Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft. Sie zählt zu den ersten städtischen Siedlungen Polens und war eine seiner ersten Hauptstädte. Bereits in der Frühen Neuzeit ein bedeutendes Handelszentrum fiel die Stadt nach der Zweiten Teilung Polen-Litauens 1793 an das Königreich Preußen als Teil der neu gebildeten Provinz Südpreußen. Nach zwischenzeitlicher Zugehörigkeit zum Herzogtum Warschau (1807-1815) kam Posen nach dem Wiener Kongress erneut zu Preußen als Hauptstadt des neuen Großherzogtums Posen. Ab 1919 gehörte Poznań für zwei Jahrzehnte zur Zweiten Polnischen Republik, bevor die Stadt ab 1939 von der Wehrmacht besetzt und Teil des Reichsgaus Wartheland wurde. Die fast sechsjährige Besatzungszeit war geprägt durch die brutale Verfolgung der polnischen und jüdischen Bevölkerung einerseits, die zu Zehntausenden ermordet oder in Konzentrations- und Arbeitslagern interniert wurde, und der gezielten Neuansiedlung deutschsprachiger Bevölkerungsteile in Stadt und Umland andererseits. Anfang 1945 wurde Posen von der Roten Armee erobert und Teil der Volksrepublik Polen. Eines der wichtigsten Ereignisse der Nachkriegszeit war der gewaltsam niedergeschlagene Arbeiteraufstand im Juni 1956.
Polnisches Poznań, deutsches Posen?
Historiografie einer Konfliktgeschichte
„Expansion des Vergnügens“ und städtische Raumordnungen


Nationalistische Akteure und städtische Unordnung
Nationale Kategorien in Zeiten des Konflikts
Września ist eine polnische Stadt mit ungefähr 31.000 Einwohner:innen. Sie liegt in der Woiwodschaft Großpolen, östlich der Großtstadt Posen.
Vergnügungskultur und nationalistische Mobilisierung
Diese Zahl wiederum legitimierte die nationalistisch ausgerichtete Ausstellung überhaupt. Zum Abschluss der Ausstellung suggerierten die Organisator:innen zahlreiches Interesse der Besucher:innen an den deutschnationalen Inhalten. Die vergnügungskulturellen Attraktionen dienten somit den Interessen nationalistischer Akteur:innen.








