Projekt zur Tiefenerschließung des Teilnachlasses Max Herrmann-Neiße
Nysa (Bevölkerungszahl 2024: 40.287) ist eine Kreisstadt in der Woiwodschaft Oppeln im Südwesten Polens. Nysa entstand bereits als eine schlesische Siedlung im 10. Jahrhundert, doch die Stadtrechte erhielt sie erst 1223. Im 13./14. Jahrhundert wurde sie zur Hauptstadt des gleichnamigen Herzogtums und gleichzeitig zur Residenzstadt der Breslauer Fürstbischöfe. Ihre historische Beziehung zu Niederschlesien endete mit der Säkularisierung und Neuordnung der Verwaltung in Preußen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. 1815 wurde sie dem oberschlesischen Regierungsbezirk Oppeln zugeschlagen. Seitdem ist die Stadt stärker mit dieser Region verbunden. Die für ihre barocke Architektur bekannte Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstört. Seit 1945 gehört Nysa zu Polen.






