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Thementexttyp
Einführungstext

Auswanderung, Zwangswanderung, Eiserner Vorhang

Osteuropa ist ab dem späten 19. Jahrhundert ein ‚Migrationshotspot‘: Erst als Kerngebiet der Übersee-Auswanderung, ab Ende des 1. Weltkriegs der ethnischen Zwangsmigration. Im Kalten Krieg war Emigration fast unmöglich. Heute sind viele Länder der Region Teil des EU-Freizügigkeitsraums.
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Projekttypen
Forschungsprojekt

Bukowina – jüdische Perspektiven

Die historische Bukowina war bis zum Zweiten Weltkrieg als äußert multiethnische und multireligiöse Region bekannt. Dennoch dominieren in der (deutschsprachigen) Öffentlichkeit häufig Schilderungen, die im Kontext der „Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen“ veröffentlicht wurden – Jüdinnen und Juden kamen damit nur selten selbst zu Wort. Das Forschungsprojekt widmet sich daher jenen häufig „ungehörten Bukowiner:innen“ – und ermöglicht somit weitere Perspektiven auf die multiethnische (Nach-)Geschichte der Bukowina.
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Einrichtungstyp
Forschungseinrichtung | Kulturzentrum | Bibliothek | Archiv

Bukowina-Institut an der Universität Augsburg e.V.

Das Bukowina-Institut an der Universität Augsburg ist ein An-Institut der Universität Augsburg und widmet sich satzungsgemäß der Erforschung und Vermittlung von Wissen über Kultur und Geschichte der historischen Region Bukowina und über Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa.
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Thementexttyp
Hintergrundartikel

Die Entwurzelten – Lemken in Galizien und in der Fremde

Das kleine, private Museum der lemkischen Kultur in Zyndranowa liegt an der äußersten Peripherie Südostpolens, trotzdem ist es Ziel vieler Reisender, vor allem aus West- und Nordpolen, aber auch aus anderen Landesteilen und aus dem Ausland. Für viele ist der Besuch mit Identitätsfragen und mit der Suche nach den Spuren von Familiengeschichte verbunden. In dem Freilichtmuseum kann u. a. der Hof der Familie Gocz besichtigt sowie vieles aus dem Leben der Dorfbewohner erfahren werden.
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Thementexttyp
Hintergrundartikel

Die Geschichte der Deutschsprachigen Wolhyniens als Teil einer globalen Migrationsgeschichte

Durch Innovationen wie die Dampfschifffahrt und die Eisenbahn kam es seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zu einem starken Anstieg globaler Migrationsbewegungen. Die deutschsprachigen Wolhynier:innen waren Teil dieser Entwicklung, die sich zwischen den idealtypischen Polen freiwilliger und erzwungener Migration bewegte und wesentlich von der Durchsetzung des ethnonationalen Prinzips beeinflusst wurde. Im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen die Emigrationsbewegungen dieser Gruppe aus dem russländischen Gouvernement Wolhynien in der Zeit zwischen den 1860er Jahren und dem Ersten Weltkrieg. Auf die nachfolgenden Zwangsmigrationen der deutschsprachigen Wolhynier:innen geht der Beitrag ebenfalls kurz ein.
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Einrichtungstyp
Dokumentationszentrum

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlin bietet Ausstellungen, eine Bibliothek und ein Zeitzeugenarchiv, Führungen und Workshops sowie Veranstaltungen. Es informiert über die Ursachen, Dimensionen und Folgen von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration in Geschichte und Gegenwart. Einen Schwerpunkt bilden Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Mittel- und Südosteuropa am Ende des Zweiten Weltkriegs.
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Projekttypen
Zeitzeugenprojekt | Filmprojekt

Donauschwäbische Zeitzeugen erzählen

Multiethnisches Zusammenleben, Krieg und Verlust sind prägende Erfahrungen einer ganzen Generation, die in deren Kindern und Enkel:innen fortwirken können. Die vierteilige Filmserie „Donauschwäbische Zeitzeugen erzählen“ lässt Deutsche aus dem mittleren Donauraum zu Wort kommen. Sie zeigt ihre Lebenswege und -perspektiven und wagt zugleich den Blick nach vorne.
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Einrichtungstyp
Museum

Donauschwäbisches Zentralmuseum

Migration war und ist ein bedeutender Bestandteil europäischer Geschichte und Gegenwart. Die Donauschwab:innen sind eine deutsche Minderheit im östlichen Europa, deren Vorfahren im 18. und 19. Jahrhundert nach Ungarn auswanderten. Das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm widmet sich nicht nur ihrer Geschichte und Kultur, es vermittelt auch die bleibende Aktualität von Fragen der Migration und Integration, kultureller Vielfalt und interethnischem Zusammenleben, aber auch Heimatverlust und Erinnerungskultur.
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Ausstellungstyp
Wanderausstellung

Mein Name ist Eugen

„Dreizehn junge Russlanddeutsche tragen den Namen Eugen. Sie sind sich noch nie begegnet, und doch teilen sei eine prägnante Erfahrung: sie alle hießen früher Evgenij. Ihre Geschichten und Erlebnisse sind einzigartig. Der Autor Eugen Litwinow reiste mit Ihnen in die Vergangenheit und führte lange Gespräche über das Aufwachsen in der ehemaligen Sowjetunion, ihre Ansichten zum Namenswechsel und über das Leben in Deutschland.“
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Publikationsreihentyp
Zeitschrift

Nordost-Archiv

Das „Nordost-Archiv“ erscheint in der Form von Jahresbänden zu ausgewählten Themenschwerpunkten.
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Thementexttyp
Hintergrundartikel

Russlanddeutsche Geschichte als Migrationsgeschichte

Sie sind eine globale Minderheit: die Russlanddeutschen. Ihre Geschichte ist oftmals geprägt von einer sich über mehrere Generationen erstreckende Migration innerhalb und außerhalb des russischen Reiches. Nicht nur Nord- und Südamerika wurden im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zu beliebten Migrationszielen, sondern auch neue Siedlungsgebiete in Sibirien oder Kasachstan. Im und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dann alle Russlanddeutschen dorthin verbannt. Seit der Spätaussiedlung der 1980er und 1990er Jahre leben die meisten Russlanddeutschen in Deutschland.
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Bestandstyp
Bestand

Sammlungsbestand des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Die wissenschaftliche Spezialbibliothek des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung umfasst deutsch- und fremdsprachige Bücher, Zeitungen und Zeitschriften sowie digitale Medien zum Thema Zwangsmigrationen im 20. und 21. Jahrhundert in Europa. Neben einem Zeitzeugenarchiv mit Ego-Dokumenten, Zeitzeugeninterviews, Nachlässen und historischen Darstellungen besitzt das Dokumentationszentrum auch eine Sammlung mit Objekten aus Privatbesitz, die selbst Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration erfahren oder auf andere Weise einen persönlichen Bezug zu diesen Themen haben.
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Bestandstyp
Bestand

Sammlungsbestand des Donauschwäbischen Zentralmuseums

Vom Fluchtkoffer bis zum Popcornbereiter, von der Jacke einer Zwangsarbeiterin bis zum immerwährenden Weihnachtsbaum: Die Bestände des Donauschwäbischen Zentralmuseums vermitteln auf vielseitige Art und Weise donauschwäbische Kultur und Geschichte. Gleichzeitig haben sie eine unerwartete Besonderheit: Viele Sammlungsobjekte haben ihre Besitzer:innen auf der Flucht begleitet – und letztlich ihren Weg nach Deutschland gefunden.
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Ausstellungstyp
Sonderausstellung

Zürich an der Wolga

Wie kommt ein Dorf mit dem Namen „Zürich“ an die Wolga? Und wohnten dort Schweizer?
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Thementexttyp
Webdoku

„Auch wir treten aus unserer Rolle heraus“

Webdokumentation über das Deutsche Schauspieltheater in Temirtau und die Deutschen in der Sowjetunion zwischen Bleiben und Gehen
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Ausstellungstyp
Sonderausstellung

„Skoro damoi!“ Hoffnung und Verzweiflung

Ab Januar 1945 wurden zahlreiche Siebenbürger Sachsen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert. Die Ausstellung zeigt persönliche Objekte, Fotografien und Dokumente, die dieses zentrale Kapitel der neueren Geschichte der Siebenbürger Sachsen näher beleuchten.