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Thementexttyp
Hintergrundartikel

Adam Mickiewicz

Adam Mickiewicz, der polnische Romantiker, Poet, Übersetzer und Journalist, war die meiste Zeit seines Lebens Migrant. Außerdem reiste er zum Vergnügen, zu wissenschaftlichen Zwecken und auf politischer Mission u.a. nach Berlin, Rom, Konstantinopel. Eine Beschreibung der Ortswechsel zeigt eine mobile und transnationale Lebensgeschichte.
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Projekttypen
Forschungsverbund

Ambivalenzen des Sowjetischen

Der Forschungsverbund erforscht am Beispiel von Russlanddeutschen und den sowjetischen Jüdinnen und Juden das vermeintliche Paradox der gruppenkonstituierenden kollektiven Repressionserfahrung und der alltäglichen individuellen sowjetischen 'Normalisierung'. Dabei richtet sich der Fokus insbesondere auf die Peripherien der späten Sowjetunion. Zudem wird erforscht, was dieses 'sowjetische Gepäck' mit denjenigen machten, die nach dem Auseinanderfall der Sowjetunion auswanderten, oder auch mit jenen, die blieben.
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Thementexttyp
Einführungstext

Auswanderung, Zwangswanderung, Eiserner Vorhang

Osteuropa ist ab dem späten 19. Jahrhundert ein ‚Migrationshotspot‘: Erst als Kerngebiet der Übersee-Auswanderung, ab Ende des 1. Weltkriegs der ethnischen Zwangsmigration. Im Kalten Krieg war Emigration fast unmöglich. Heute sind viele Länder der Region Teil des EU-Freizügigkeitsraums.
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Thementexttyp
Objektgeschichte

Bewegte Frömmigkeit

Für seinen Vater war die Familienkrippe so wichtig, dass er sie bei der Auswanderung in die USA mit sich nahm. Der Bericht eines Spenders verrät, was zwischen ihrer Herstellung in Waldenburg und der Rückkehr nach Europa geschah, die ihre Stiftung ans Haus Schlesien in Königswinter ermöglichte.
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Thementexttyp
Objektgeschichte

Breslau – Shanghai – München

Ein besonderes Objekt kam im November 2014 als Schenkung in das Schlesische Museum zu Görlitz: ein großer, massiver Schrankkoffer. Das imposante Gepäck- und Möbelstück ist gezeichnet von langen Reisen und intensiver Benutzung. Es diente Herbert Schneidemann 1939 als Fluchtgepäck nach Shanghai.
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Recherchetooltyp
Digitaler Atlas

Danube Places

Entdecken Sie die Donauregion mit Danube Places, dem virtuellen Reiseführer des Donauschwäbischen Zentralmuseums!
Zwischen der Donaustadt Ulm und der serbischen Hauptstadt Belgrad haben viele Ortschaften eine Verbindung zur Auswanderung im 18. Jahrhundert: www.danube-places.eu stellt 80 Städte und Dörfer in Deutschland, Ungarn, Rumänien, Serbien und Kroatien vor, deren Geschichte mit der Migration aus Südwestdeutschland in diese Region verknüpft ist.
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Thementexttyp
Objektgeschichte

Die Donau abwärts mit der Ulmer Schachtel

Ein flaches Holzschiff mit einer Hütte darauf, die Seiten schwarz-weiß gestreift, vorne und hinten zwei sehr lange Ruderstangen – das ist eine Ulmer Schachtel. Was heute kurios wirkt, war früher ein wichtiges Transportmittel auf der Donau.
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Thementexttyp
Hintergrundartikel

Die Geschichte der Deutschsprachigen Wolhyniens als Teil einer globalen Migrationsgeschichte

Durch Innovationen wie die Dampfschifffahrt und die Eisenbahn kam es seit der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zu einem starken Anstieg globaler Migrationsbewegungen. Die deutschsprachigen Wolhynier:innen waren Teil dieser Entwicklung, die sich zwischen den idealtypischen Polen freiwilliger und erzwungener Migration bewegte und wesentlich von der Durchsetzung des ethnonationalen Prinzips beeinflusst wurde. Im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen die Emigrationsbewegungen dieser Gruppe aus dem russländischen Gouvernement Wolhynien in der Zeit zwischen den 1860er Jahren und dem Ersten Weltkrieg. Auf die nachfolgenden Zwangsmigrationen der deutschsprachigen Wolhynier:innen geht der Beitrag ebenfalls kurz ein.
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Ausstellungstyp
Dauerausstellung

Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung

„Wie glücklich ist ein deutscher Mann, der unter Ungarn ungrisch kann.“ Eine Feststellung aus dem Jahre 1805, die für die deutschen Siedler:innen im damaligen Ungarn überlebensnotwendig war. Die Dauerausstellung des Donauschwäbischen Zentralmuseums ermöglicht eine Entdeckungsreise in ihre Siedlungsgebiete und die ihrer Nachfahren – der Donauschwaben – im südöstlichen Europa.
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Einrichtungstyp
Museum

Donauschwäbisches Zentralmuseum

Migration war und ist ein bedeutender Bestandteil europäischer Geschichte und Gegenwart. Die Donauschwab:innen sind eine deutsche Minderheit im östlichen Europa, deren Vorfahren im 18. und 19. Jahrhundert nach Ungarn auswanderten. Das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm widmet sich nicht nur ihrer Geschichte und Kultur, es vermittelt auch die bleibende Aktualität von Fragen der Migration und Integration, kultureller Vielfalt und interethnischem Zusammenleben, aber auch Heimatverlust und Erinnerungskultur.
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Ausstellungstyp
Sonderausstellung

Grenzen in der Kunst

Kunst kennt keine Grenzen – so heißt es zumindest oft. Die Ausstellung widmet sich dem Thema „Grenzen in der Kunst“. Wie reagieren Kunstschaffende auf politische Ereignisse und auf mögliche Beschränkungen? Welche Einflüsse verarbeiten sie und welche Bildsprache entwickeln sie?

Die Ausstellung "Grenzen in der Kunst"konzentriert sich auf drei herausragende Künstler:innen, welche drei Generationen tschechischer Kunst von den 1920ern bis zur Gegenwart repräsentieren: Die Malerin und Grafikerin Toyen sowie die beiden Konzeptkünstler:innen Magdalena Jetelová und Krištof Kintera.
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HEIMATFREMDE

Die Frage danach, wie man Fremden und Fremdem, aber auch dem eigenen Gefühl von Fremdheit begegnet, steht im Mittelpunkt vieler öffentlicher Diskussionen. Nicht unwesentlich für Jugendliche ist dabei auch, wie mit diesem Thema in ihrer unmittelbaren, sie täglich umgebenden Lebenswelt umgegangen wird. Was antworten Eltern oder Großeltern, wenn von einem/einer Neuen in der Klasse erzählt wird? HEIMATFREMDE ist ein Angebot des Kulturreferats für Siebenbürgen.
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Thementexttyp
Hintergrundartikel

Jüdische Nachkriegsmigration aus der UdSSR und die Refusenik-Bewegung

Die jüdische Migration aus der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg (und auch nach deren Auflösung) ist eine der größten in der modernen Geschichte. Insgesamt 2,75 Millionen sowjetische Juden verließen die UdSSR in Richtung Israel, Vereinigte Staaten, Deutschland und anderswo. Die Haltung des sowjetischen Staates gegenüber der Auswanderung war bemerkenswert ambivalent: In einigen Fällen wurde sie erlaubt und sogar gefördert, in anderen wiederum wurde sie kontrolliert und stark eingeschränkt. Die jüdische Auswanderungsbewegung, die in den späten 1960er Jahren entstand und in den 1970er bis 1980er Jahren anhielt, wurde zu einem Beispiel für Widerstand und Aktivismus innerhalb des autoritären Systems, das zunehmend internationale Aufmerksamkeit erregte. Auf die eine oder andere Weise beeinflusste sie das Leben von Hunderttausenden von Menschen und veränderte das Erscheinungsbild vieler Städte und Gemeinden innerhalb und außerhalb der Sowjetunion.
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Ausstellungstyp
Sonderausstellung

Peter Weibel – (Post-)Europa?

2020 geht der Lovis-Corinth-Preis an Peter Weibel – um den Anlass zu feiern, widmet das KOG seinem Lebenswerk eine ausführliche Ausstellung. Der langjährige Vorstand des ZKM, Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, prägt seit Jahrzehnten als Künstler sowie als Theoretiker und Kurator die internationale Szene der Medienkunst.
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Projekttypen
Erschließungsprojekt

Projekt zur Tiefenerschließung des Teilnachlasses Max Herrmann-Neiße

Er war einer der bekanntesten Schriftsteller des Berlins der Weimarer Zeit und später ein prominentes Gesicht der Exildichtung – dennoch geriet Max Herrmann-Neiße nach seinem frühen Tod weitgehend in Vergessenheit. Um dem Abhilfe zu schaffen, hat die Martin-Opitz-Bibliothek einen Teilnachlass mit zahlreichen, von bedeutenden Künstler- und Literat:innen der Zeit an ihn gerichteten Briefen für die Nachwelt erschlossen.
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Thementexttyp
Einführungstext

Religiöse Migrationen

Was verbindet den kanadischen Liedermacher Leonard Cohen mit dem amerikanischen Regisseur Woody Allen und dem französischen Chansonnier Charles Aznavour?
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Bestandstyp
Bestand

Sammlungsbestand des Donauschwäbischen Zentralmuseums

Vom Fluchtkoffer bis zum Popcornbereiter, von der Jacke einer Zwangsarbeiterin bis zum immerwährenden Weihnachtsbaum: Die Bestände des Donauschwäbischen Zentralmuseums vermitteln auf vielseitige Art und Weise donauschwäbische Kultur und Geschichte. Gleichzeitig haben sie eine unerwartete Besonderheit: Viele Sammlungsobjekte haben ihre Besitzer:innen auf der Flucht begleitet – und letztlich ihren Weg nach Deutschland gefunden.